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Viele Spielhallen müssen schließen

Landkreis Gifhorn Viele Spielhallen müssen schließen

Landkreis Gifhorn. Den Spielhallen in Stadt und Landkreis Gifhorn steht eine Flurbereinigung bevor. Grund ist ein seit drei Jahren gültiger Glücksspielstaatsvertrag zur Bekämpfung der Spielsucht. Vor allem in Gifhorn dürfte der einigen Spielhallen die Existenzberechtigung entziehen.

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Frau am Spielautomat: Mindestens vier Spielhallen müssen allein in der Stadt Gifhorn spätestens 2017 schließen.

Mehrfachkonzessionen sind verboten, Spielhallen müssen mindestens 100 Meter Abstand voneinander haben. Das sind zentrale Vorgaben. Für vor Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages eröffnete Betriebe gilt eine Karenzzeit bis Juni 2017. Danach dürfte es in einigen Spielstätten dunkel werden.

Allein die Stadt rechnet mit einer Halbierung der Anzahl, sagt Elke Rohrbeck vom Fachbereich Ordnung. „Wir haben insgesamt elf Spielhallen.“ Unter Umständen müssen sechs, mindestens aber vier spätestens zum Stichtag 30. Juni 2017 dicht sein. Beispiel Schillerplatz: Dort gibt es drei Spielhallen. Laut neuer Regelung darf es nur noch eine sein, sagt Rohrbeck. Eine ähnliche Ballung gibt es auch an der Alfred-Teves-Straße und an der Braunschweiger Straße.

Im Geltungsbereich des Landkreises gibt es sechs Spielhallen, die zu dicht beieinander liegen, aber noch in die Karenzzeitregelung fallen - zum Beispiel die Spielstation am Autohof Groß Schwülper. „Drei müssen geschlossen werden“, sagt Michael Funke vom Landkreis. Mit den Betreibern werde der Landkreis über einvernehmliche Lösungen sprechen und ihnen die Möglichkeit geben, sich rechtzeitig darauf einzustellen.

Möglichen Klagen von Spielhallen-Betreibern sieht Rohrbeck eher gelassen entgegen: „Wir lassen uns überraschen.“

rtm

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