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Viele Fragen zur A39-Planung

Ehra-Lessien Viele Fragen zur A39-Planung

Lessien . Keine hochkochenden Emotionen, keine Diskussionen über Sinn oder Unsinn des geplanten A39-Baus von Weyhausen nach Ehra: Die Info-Veranstaltung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Mittwochabend in Lessien hatte einen völlig anderen Charakter als die am Vortag in Weyhausen (AZ berichtete). Etwa 100 Besucher interessierten sich nun dafür, was Autobahnbau und Planfeststellungsverfahren für sie bedeuten.

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100 Besucher in Lessien: Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr informierte zum geplanten Ausbau der A 39 von Weyhausen bis nach Ehra.

Quelle: Christian Albroscheit

Die Unterlagen liegen vom 23. Oktober bis zum 5. Dezember öffentlich aus. Anschließend ist bis zum 19. Dezember Zeit, Einwendungen zu schreiben. „Jeder, der sich betroffen fühlt, sollte davon Gebrauch machen. Sonst besteht keine Möglichkeit zu klagen“, betonte Behörden-Geschäftsbereichsleiter Bernd Mühlnickel. Im Fokus standen die Themen Lärmschutz, Flurbereinigung oder Bauzeit.

Beispiel Lärmschutz: Flüsterasphalt wird es wohl nicht geben, eine Lärmschutzwand nur bei Tappenbeck. Viele Haus-Eigentümer haben demnach nur Anspruch auf Lärmschutzfenster. „Wir planen auf Einhaltung der Grenzwerte, nicht auf maximalen Lärmschutz“, so Bernd Mühlnickel.

Beispiel Flurbereinigung: Der Flächenverlust soll unter den Grundstückseigentümern verteilt werden. Sie erhalten finanzielle Entschädigungen oder Ausgleichsflächen. Ob diese den Verlust komplett auffangen können, blieb offen. Unklar ist zudem, ob Hobby- oder Nebenberufslandwirte überhaupt Ausgleichsflächen erhalten. „Flurbereinigung ist die mildeste Form der Enteignung“, sagte Projektleiter Michael Peuke.

Beispiel Bauzeit: Läuft es optimal sind die 14,2 Kilometer von Weyhausen bis Ehra laut Behörde in vier Jahren zu schaffen. Baustellenverkehr wird teilweise durch die Orte fahren.

„Und was ist mit uns Menschen“, fragte ein Besucher angesichts der Belastungen - Projektleiter Peuke antwortete: „Wir tun nur, was das Gesetz uns vorgibt.“

alb

AZ-INFO: Ehra-Lessien - Bürger helfen bei A39-Einwendungen

Ehra-Lessien. Auch in der Gemeinde Ehra-Lessien hat sich eine Gruppe von engagierten Bürgern zusammen getan, die im Rahmen des A39-Planfeststellungsverfahrens Hilfe beim Schreiben von Einwendungen anbietet. Die Gruppe will ähnlich vorgehen wie der Tappenbecker Begleitausschuss und vorgefertigte Textbausteine und Computerprogramme verwenden.

Hilfe Suchende können sich für Lessien bei Christa Honseler, Tel. 05377-1244, melden, für Ehra bei Anne-Kathrin Schulze, Tel. 05377-324.

alb

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