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Verwüstungen: Handwerker haben viel zu tun

Landkreis Gifhorn Verwüstungen: Handwerker haben viel zu tun

Landkreis Gifhorn. Orkantief Siegfried hat ganze Arbeit geleistet, jetzt sind Forstwirtschaft, Straßenmeistereien und Handwerker dran: Nach dem Unwetter vom Sonntagabend gibt es im Kreis Gifhorn viel aufzuräumen.

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Schäden nach dem Unwetter: Viele Gifhorner Privatleute, aber auch die öffentliche Hand müssen sich jetzt um die Regulierung kümmern.

Quelle: Photowerk (mpu)

Dachdecker-Obermeister Paul Schulze ist im Dauereinsatz. Im Büro nimmt seine Frau Irmtraut minütlich Aufträge an. Ihren Mann erwartet sie erst am Abend wieder, sein Mittagessen hat er mitgenommen: „Es ist sonst gar nicht zu schaffen.“

Auch die Dachdeckerei Henke, die gerade erst die Niklas-Schäden von vor drei Monaten abgearbeitet hat, ist erneut gefragt. Fallen jetzt Überstunden an? Das muss sich Thomas Henke noch überlegen. „Die Jungs sind irgendwann fertig. Die keulen den ganzen Tag.“

Umherfliegende Äste zertrümmerten Scheiben, Böen rissen Kunststoffüberdachungen ab: Auch Glaser Marco Lehner und seine Leute haben seit Montag mehr zu tun. „Wir hängen abends Arbeit dran. Anders geht es ja nicht.“

16 Din-A4-Seiten mit Aufträgen für den Bauhof, der Schaden liegt im fünfstelligen Bereich: Aufräumen steht auch bei der Stadt an oberster Stelle, so Sprecherin Annette Siemer. „Bislang wurden 35 Beschädigungen an städtischen Liegenschaften wie Schulen und Kitas aufgenommen.“

Im Sommer übliche Brückenkontrollen müssen verschoben werden: Die Straßenmeistereien disponieren um und entfernen jetzt zuerst Baum-Schäden an den Straßen. Welche drohen das nächste Mal umzukippen? „Unsere Baumkontrolleure sind auch unterwegs“, sagt Bernd Mühlnickel von der Landesbehörde. Die Straßen seien wieder frei, doch von Äckern und anderen Grundstücken sei noch Bruch zu entfernen. „Drei bis vier Wochen muss man einkalkulieren.“

rtm

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