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Gifhorn Stadt Verwaltung soll Konzepte gegen Raser ausarbeiten
Gifhorn Gifhorn Stadt Verwaltung soll Konzepte gegen Raser ausarbeiten
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10:25 17.10.2012
Problem Ortseingänge: Die Sassenburger Politik hat Konzepte gegen Raser in Auftrag gegeben. Tempo 30 wird es aber nicht geben. Quelle: Chris Niebuhr
Westerbeck

Ausschussvorsitzender Martin Meinecke (SPD) wies darauf hin, dass sich die Politik schon seit Jahren immer wieder mit dem Problem befasst habe. Dirk Behrens von der Verwaltung erläuterte, der Landkreis habe allerdings den jüngst von Bürgern geforderten Tempobegrenzungen auf 30 Stundenkilometer (AZ berichtete) eine ziemlich deutliche Absage erteilt. Auch die Chance auf Blitzer gehe „gegen Null“, selbst wenn die Gemeinde sie bezahlen würde.

Die einzige Möglichkeit aus Sicht der Verwaltung seien derzeit Verschwenkungen der Fahrbahnen. Doch: „Das wird teuer. Es können leicht mehr als 100.000 Euro für eine Verschwenkung zusammen kommen“, schätzte Behrens. Zudem gäben die jüngsten Tempomessungen und die Aussagen der Polizei für eine solche Maßnahme am Dannenbütteler Weg derzeit keinen Anlass, an der Westerbecker Straße hingegen schon.

Die Ausschussmitglieder sprachen sich dennoch dafür aus, für beide Ortseingänge Maßnahmenkonzepte in der Verwaltung zu erstellen. Als Sofortmaßnahmen kommen auf den Straßen aufgemalte Hinweise auf Tempo 50 in Betracht, das gelegentliche Aufhängen von Geschwindigkeitstafeln sowie an der Westerbecker Straße eine Verlängerung von Pollern am Rand, um parkende Fahrzeuge dort als „Hindernisse“ auf die Straße selbst zu bringen.

cn