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Veruntreute Million: Verfahren gegen Witwe eingestellt

Brome Veruntreute Million: Verfahren gegen Witwe eingestellt

Brome . Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat das Verfahren gegen die Witwe des mutmaßlichen Täters eingestellt, der im Bromer Samtgemeinderathaus etwa 1,2 Millionen Euro veruntreut haben soll. Damit ist der Fall aus Sicht der Staatsanwaltschaft erledigt.

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Verfahren eingestellt: Für die Staatsanwaltschaft ist das Thema Veruntreuung im Bromer Rathaus erledigt.

Wie deren Sprecherin Birgit Seel gestern mitteilte, habe die Witwe keinerlei Einblick in die Konten der Familie gehabt. „Um die Geldangelegenheiten hat sich ausschließlich ihr verstorbener Mann gekümmert.“ Entsprechend sei auch nicht nachweisbar, dass sie Kenntnis von den strafbaren Finanztransaktionen ihres Mannes gehabt habe. „Die hohen Einzahlungen hat er ihr glaubwürdig anderweitig begründet.“

Aus Sicht von Kreisrat Detlev Loos ist damit allerdings noch nicht geklärt, ob jemand bei der Samtgemeindeverwaltung die Veruntreuung hätte bemerken müssen - immerhin war die riesige Summe über einen Zeitraum von acht Jahren nach und nach aus der Samtgemeindekasse verschwunden. „Dazu müsste es eigentlich eine Meinung der Staatsanwaltschaft geben.“ Erst dann könne auch die Kommunalaufsicht tätig werden, indem sie beispielsweise Disziplinarverfahren einleitet. Birgit Seel sagte jedoch, dass in diese Richtung keine weiteren Ermittlungen liefen und derzeit auch nicht geplant seien.

Verläuft die Angelegenheit damit gut zwei Jahre nach Bekanntwerden der Veruntreuung im Sand? Das will Loos nicht hoffen: „Es müssen spätestens nach dem Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft Konsequenzen gezogen werden.“ Er erwartet, dass die Samtgemeinde ihre Erkenntnisse aus dem Vorfall dann auch publik macht.

Verwaltungsvorstand Manuela Peckmann erfuhr gestern durch die AZ, dass das Verfahren eingestellt wurde. „Deshalb kann ich auch noch nichts weiter dazu sagen, auch nicht über das weitere Vorgehen.“

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