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Verspätungsärger mit den neuen Zügen

Gifhorn Verspätungsärger mit den neuen Zügen

Gifhorn. Ruckelfrei verlief der Start der Enno-Züge zwischen Hannover, Gifhorn und Wolfsburg nicht. Pendler beklagen Verspätungen.

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Ärger mit Verspätungen: Bahnpendler beklagen sich über Anlaufschwierigkeiten bei den neuen Enno-Zügen zwischen Hannover, Gifhorn und Wolfsburg.

Quelle: Photowerk (ts)

Gifhorn. Moderne Züge mit kostenlosem W-Lan, Steckdosen für E-Bikes im Fahrradabteil und Fahrgastinformationen auf Displays und über Lautsprecher draußen und drinnen: Das alles begeistert Thomas Schlüsche aus Leiferde wenig, denn der Wolfsburg-Pendler kam in der ersten Woche mit Enno dreimal zu spät zur Arbeit. Er zählt Verspätungen von 30, 25 und 18 Minuten auf. Auch andere Pendler bestätigen im AZ-Gespräch, dass vor allem die Züge am Morgen zu spät gekommen waren.

„Ich muss meine Monatskarte für die Bahnfahrt immer pünktlich bezahlen, seit dem 14. Dezember bekomme ich dafür aber keinen Service mehr“, beklagt Schlüsche. „Die Mehrkosten durch die Nutzung des Autos bezahlt mir keiner, ganz zu schweigen von dem Ärger, wenn man ständig zu spät am Arbeitsplatz erscheint.“ Vom Januar an will er keine Monatskarte für die Bahn mehr kaufen. „Es bleibt nur der Umstieg auf das Auto.“

„Wir hatten einzelne Beschwerden im Rahmen des Üblichen“, sagt Enno-Sprecher Harald Lukaschewsky auf AZ-Nachfrage. „Es gibt am Anfang Kinderkrankheiten, insbesondere Türstörungen. Wir sind da aber dran.“ Ein Problem, das die Bahnkunden im Kreis Gifhorn schon vor einem Jahr beim Umstieg von Deutscher Bahn auf Erixx mit neuen Zügen zwischen Braunschweig und Uelzen zu spüren bekommen hatten. In beiden Fällen sind die Züge bei Alstom gebaut. „Wir sind im Gespräch mit Alstom“, sagt Lukaschewsky. Deren Fachleute fahren ihm zufolge auch noch mit.

Die meisten Verzögerungen gibt es laut Lukaschewsky allerdings, weil der Nah- den Fernverkehr überholen lassen muss. „Das ist eine sehr stark befahrene Strecke“, sagt auch Gisela Noske vom Großraum Braunschweig. Sie bittet die Kunden, dem neuen Team Zeit zu geben. „Das muss sich einspielen.“

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