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Verschwundene Dörfer aufgespürt

Wüstungen im Gfihorner Südkreis Verschwundene Dörfer aufgespürt

Auf die Spuren von im späten Mittelalter verschwundener Dörfer hat sich die Arbeitsgemeinschaft Wüstungsforschung im Kreis Gifhorn begeben. Die Ergebnisse wurden jetzt vorgestellt.

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Wahre Detektive: Die Arbeitsgemeinschaft Wüstungsforschung hat nun Ergebnisse ihrer Nachforschungen vorgelegt.

Quelle: Reddel

Zehn Jahre lang hat die Gruppe um Prof. Wolfgang Meibeyer zum Gebiet südlich der Aller geforscht. Die Ergebnisse sind jetzt in der Schriftenreihe des Kreisarchivs unter dem Titel „Mittelalterliche Wüstungen im Bereich des Landkreises Gifhorn“ erschienen.

„Wir haben 59 Fälle von möglichen Wüstungen überprüft“, so Meibeyer. Eine Reihe davon sei als „Phantomsiedlung“ verworfen worden. In 44 Fällen gehe der Arbeitskreis aber davon aus, dass es sich um Wüstungen handele.

Zunächst hätten die Forscher alte Karten und Schriftgut ausgewertet. Für einen Nachweis sei dann das in Frage kommende Gelände abgesucht worden - nach Keramikscherben. Aus Material und Form hätten dann Rückschlüsse gezogen werden können. „Wir haben manchmal kiloweise Scherben gefunden“, so Wilfreid Reichelt. Er sei mehrere Tausend Kilometer auf dem Fahrrad unterwegs gewesen, um Scherben zu suchen.

Die 93 Seiten umfassende Broschüre gilt nicht nur als „Wüstungskataster“. Sie enthält auch ergänzende Hinweise zu den Siedlungen und eine farbige Übersichtskarte. Das Buch ist für 7.50 Euro im Buchhandel erhältlich.

Jetzt hat sich der Arbeitskreis vorgenommen, im nördlichen Landkreis nach Wüstungen zu forschen. In zwei bis drei Jahren sollen diese Ergebnisse vorgestellt werden.

Die Mitglieder würden sich allerdings über weitere Helfer zur Verstärkung freuen, die sich beim Kreisarchiv melden können.

fed

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