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Gifhorn Stadt Verschollene Urne: Bestattungsfirmen beruhigen verunsicherte Angehörige
Gifhorn Gifhorn Stadt Verschollene Urne: Bestattungsfirmen beruhigen verunsicherte Angehörige
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00:07 22.05.2010
Noch nicht aufgeklärt: Wie eine Urne in Wesendorf vertauscht werden konnte, muss nun die Staatsanwaltschaft klären. Bestatter gehen von einem Einzelfall aus.
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„Zu wem fahre ich denn jetzt, wenn ich das Grab besuche?“ Das fragt sich eine 63-jährige Gifhornerin, deren Mann im Oktober 2009 in Celle verbrannt wurde. „Ich bin mir überhaupt nicht mehr sicher“, so die von den jetzt aufgedeckten Vorfällen aus 2005 entsetzte Witwe. „Da kriege ich eine Gänsehaut.“ Sie kenne weitere Angehörige aus der Region, die Verstorbene in Celle haben verbrennen lassen, denen es genauso gehe.
Laut Krematorium dürfte die Gifhornerin nicht betroffen sein, denn der Mitarbeiter, der des Urnentauschs beschuldigt wird, arbeite seit zwei Jahren nicht mehr dort. Dennoch lässt die 63-Jährige jetzt die Urnen-Unterlagen prüfen.
Persönliche Daten des Toten, dazu Daten des Krematoriums: Entsprechende Bescheinigungen tauschen Krematorien und Friedhöfe gegenseitig aus, erklärt Bestatter Andreas Günter aus Gifhorn. „Friedhof und Krematorium können jeden Fall nachvollziehen.“ In der Branche spricht man über den Fall, sagt Kollege Karl-Heinrich Niebuhr aus Meinersen. Vor allem rätsele man, wie so ein Tausch trotz der Bescheinigungen – „es stehen immer die Daten drauf“ – passieren konnte.
Das Krematorium in Celle hat nach eigenem Bekunden festgestellt, „dass an unseren Unterlagen manipuliert wurde“. Nun müssen die Ermittlungsbehörden letzte Klarheit schaffen, in wieviel Fällen Urnen vertauscht wurden.

rtm

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