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Verkehrsberuhigung: Behörde wartet auf grünes Licht

Meine Verkehrsberuhigung: Behörde wartet auf grünes Licht

Meine . Der Meiner Marktplatz am Mittwoch um 14 Uhr: Über die Hauptstraße wälzt sich der Verkehr, auf dem Bürgersteig treffen sich Mitglieder der Bürgerinitiative Meiner Mitte mit Kreisrätin Evelin Wißmann und Verkehrs-Fachbereichsleiter Michael Funke vom Landkreis zur Bereisung. Ein Testlauf inklusive Straßenüberquerung.

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Auf Bereisung: Verkehrs-Fachbereichsleiter Michael Funke (v.l.) im Gespräch mit Hans-Georg Reinemann und Hartmut Nowak von der Bürgerinitiative Meiner Mitte.

Quelle: Photowerk (co)

Dass der Verkehr zugenommen hat, darüber waren sie sich einig - aber gespalten in der Frage, was dagegen getan werden kann und muss. Die Bürger klagten über Raser und Mautpreller, die Behördenvertreter verwiesen auf Zuständigkeiten und Messwerte. In einigen Punkten signalisierten Wißmann und Funke Entgegenkommen - müssen aber selbst auf grünes Licht der übergeordneten Behörde warten.

Erste Station: Die Bedarfsampel am Marktplatz. Die Grünphase für Fußgänger sei zu kurz, meinte Hartmut Nowak. „Senioren sind verunsichert, wenn sie auf der Straße stehen und die Ampel wieder Rot zeigt.“ Lösungsvorschlag von Funke: Die Grünphase verlängern und die „Räumphase“ verkürzen. „Wir leiten das an das Straßenbauamt in Wolfenbüttel weiter“, versprach Funke.

Zweiter Stopp war der Engpass an der St. Stephani-Kirche. Vorschlag der Bürgerinitative: Ein Tempo-30-Limit. Kaum durchzusetzen auf einer Landesstraße, meinten die Behördenvertreter. Von Zebrastreifen hält Funke nichts. „Die werden von den Autofahrern häufig nicht beachtet.“
Und um eine Bedarfsampel aufstellen zu können, müssen Kriterien erfüllt werden: Pro Stunde 750 Fahrzeuge zur Hauptverkehrszeit und 50 bis 100 Fußgänger, die die Straße queren. Außerdem ist der Platz für eine Ampelanlage äußerst knapp. Den Antrag müsste die Gemeinde stellen.

Letzter Halt: Der Ortsausgang am Friedhof. Die Meiner Mitte kritisierte das hohe Tempo der LKWs. „Die gefühlte Geschwindigkeit liegt oft höher als das tatsächliche Tempo“, meinte Funke. Im Frühjahr 2013 habe der Landkreis dort eine verdeckte Tempo-Messung durchgeführt. 85 Prozent der Fahrzeuge fuhren höchstens 55 Kilometer pro Stunde. „Das sind tolerierbare Geschwindigkeiten“, so Funke.
Immerhin: Nach den Verwaltungsgerichtsurteilen zu den Ortstafeln in Eickhorst und Jembke hat der Landkreis die Situation in Meine neu bewertet und ist bereit, den Friedhof als innerörtliche Ortslage zu betrachten. Landesstraßenbehörde und Polizei sehen dies anders. „Wir bereiten eine Anfrage an das Wirtschaftsministerium vor“, so Wißmann. Wenn dort grünes Licht gegeben werde, könne der Landkreis die Ortstafel vor den Friedhof setzen.

co

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