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Ursachenforschung auf dem Friedhof

Wagenhoff Ursachenforschung auf dem Friedhof

Wagenhoff. Viele Vorwürfe gegen die Verwaltung hagelte es bei der Bürgerversammlung zum Thema Friedhofswesen (AZ berichtete).

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Vor Ort umgesehen: Stefanie Schölzel, Detlef Kernbach und René Weber (r.).

Das zuständige Bauamt hat die Kritikpunkte bei einem Termin auf dem Friedhof überprüft. Mit dabei war Detlef Kernbach, der sich ehrenamtlich als Bürger um die Anlage kümmert.

Kernbach kann nachvollziehen, dass die Bürger einen gepflegten Friedhof haben wollen, sieht sie aber auch in der Pflicht. „Alles, was wir an Firmen vergeben, müssen wir über unsere Steuern zahlen. Alles, was wir selbst in Ordnung bringen oder halten, hält die Grundsteuern niedrig und schafft Dorfgemeinschaft“, sagt er. Und er kritisiert, dass sein Engagement nicht anerkannt wird. „Ich habe beispielsweise mehrfach das Schloss am Tor repariert. Niemand sagt Dankeschön, es wird nur gemeckert und unsachgemäß mit den Dingen umgegangen“, sagt er.

- Kritikpunkt Baumwurzeln: Im Bereich der Kapelle drücken Baumwurzeln das Erdreich hoch. Das Bauamt sieht hier Handlungsbedarf, Bürgermeister Hartmut Bödecker hat bereits die Entfernung der Bäume zugesagt und hofft dabei auf die Mithilfe der Bürger. Der Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

- Kritikpunkt Unordnung: Hier ein Grab, dort ein Grab, jeweils auf großen freien Flächen - das sieht nach willkürlicher Belegung aus, so die Bürger. „Wer genau hinsieht, sieht aber, dass auf den freien Flächen das Gras noch nicht richtig nachgewachsen ist“, so Kernbach. Viele Gräber seien also erst in jüngster Zeit eingeebnet worden. Wo jetzt Grabstellen alleine stehen, ist die Liegezeit noch nicht ausgelaufen - oft, weil bei einer älteren Grabstelle kürzlich erst die zweite Hälfte belegt wurde. Neue Einzelgräber dagegen würden in Lücken gesetzt, um eben diese „Unordnung“ zu vermeiden.

ba

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