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Gifhorn Stadt Unterstützung nicht ganz uneingeschränkt
Gifhorn Gifhorn Stadt Unterstützung nicht ganz uneingeschränkt
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23:00 23.01.2014
Thema Windkraft: Der Bromer Samtgemeinderat debattierte über die Stellungnahme des Flecken Brome, die noch gar nicht vorlag. Quelle: Foto: Archiv
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Am Flecken Brome, der erst einen Tag später seine Stellungnahme verabschiedete, entzündeten sich die Geister. Im Beschlussvorschlag aus Bromes Verwaltungsausschuss heißt es laut Dieter Schaefer (SPD), dass nordöstlich des Fleckens wieder eine Potenzialfläche ausgewiesen werden solle. „Da sind wir aber dagegen.“ Auch Samtgemeinderatsmitglieder aus der CDU waren dagegen. Für Schaefer eine klare Sache: „Wenn die Samtgemeinde beschließt, hat sich der Flecken daran zu halten.“ Protest von Astrid Leibach (Grüne): „Wir können nicht einem Beschluss des Fleckens vorgreifen.“

Deshalb werden nun in der Stellungnahme nur Bergfeld, Ehra und Tülau erwähnt. Außerdem heißt es, die Samtgemeinde unterstütze grundsätzlich das Ziel, vermehrt Strom durch erneuerbare Energie zu produzieren. Dabei dürften jedoch gemeindliche Entwicklungsziele nicht beeinträchtigt werden. Die Einkesselung Zicheries im Falle einer Erweiterung des Windparks Jahrstedt müsse vermieden werden.

Bergfeld und Tiddische hoffen noch auf eine Potenzialfläche südlich von Bergfeld. Dem ZGB liegt ein Gutachten zur aktuellen Verbreitung von Rotmilan, Schwarzstorch und Seeadler vor. „Sollten diese Untersuchungen die Ausweisung einer Potenzialfläche ermöglichen, wird dies von der Samtgemeinde unterstützt“, so die Stellungnahme, die bei einem Nein und einer Enthaltung angenommen wurde.

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Samtgemeinde Brome. Bis zu 37 Asylbewerber muss die Samtgemeinde Brome aufnehmen, in den nächsten Tagen kommen die ersten fünf, die bislang noch im Clausmoorhof in Gifhorn leben. „Wir brauchen dringend weiteren Wohnraum“, betonte Verwaltungsvorstand Manuela Peckmann bei der Samtgemeinderatssitzung. Bislang habe es elf Angebote gegeben, drei seien aber wieder zurückgezogen worden.

Wer eine leer stehende Wohnung anbieten kann, meldet sich bei der Samtgemeinde. „Wir sehen uns dann die Wohnung an, ob die Zimmeraufteilung geeignet ist, und natürlich muss die Infrastruktur im Umfeld passen“, erklärte Manuela Peckmann. Familien mit schulpflichtigen Kindern bräuchten eine Schule vor Ort, jüngere Kinder einen Kindergarten. „Und der Mietpreis muss angemessen sein.“ Die Miete zahlt die Samtgemeinde, dafür bekommt der Vermieter eine Mietbescheinigung.

Bei den Asylbewerbern, die in die Samtgemeinde kommen sollen, handelt es sich um Flüchtlinge aus Syrien, aber auch aus anderen Ländern. „Sie waren schon eine Zeit im Clausmoorhof untergebracht, haben gezeigt, dass sie sich integrieren können, und können nun eigene Wohnungen beziehen“, sagte Peckmann.

Wer der Samtgemeinde eine leer stehende Wohnung für Asylbewerber anbieten kann, meldet sich unter Tel. 05833-84138 bei Andreas Klopp in der Verwaltung.

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