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Unterricht neben der Brandruine

Gifhorn Unterricht neben der Brandruine

Erster Schultag nach dem Großbrand: Gestern ging die Albert-Schweitzer-Schule wieder in den Betrieb. Die drei schulfreien Tage außer der Reihe nutzte das Kollegium, den Alltag neu zu organisieren - nachdem Verwaltungstrakt und Pausenhalle durch Brandstiftung verloren sind (AZ berichtete).

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Schulalltag im Schatten der Brandruine: Seit gestern läuft der Unterricht an der Albert-Schweitzer-Schule in Gifhorn. Es muss ohne Verwaltungstrakt und Pausenhalle gehen.

Quelle: Sebastian Preuß

Immer wieder bleiben Schüler an den Absperrgittern stehen und schauen auf die Brandruine. „Die Schüler sind betroffen“, sagt Rektor Oliver Buchleither. Er und sein Team haben vorige Woche viel auf die Beine gestellt, damit der Unterricht starten konnte.

Sekretariat, Rektoren- und Konrektorenzimmer sind jetzt im Trainingsraum. Dieser ist deshalb in einen Lager- und Lehrmittelraum im Keller umgezogen. Am Freitag war Aufräumen und Akten und Computer runter tragen angesagt.

Das Lehrerzimmer ist in zwei Klassenräume eingezogen. 40 Lehrer und pädagogischen Mitarbeiter brauchen Platz. Zwei zehnte Klassen sind deshalb ins benachbarte Kreismedienzentrum ausgewichen.

„Wir haben einen Regenpausenplan entwickelt“, sagt Buchleither angesichts der gesperrten Pausenhalle. Mit genutzt werde jetzt auch ein Pausenbereich hinter der Turnhalle.

Telefon, Computer und Internet laufen wieder, gestern kam der neue Kopierer. Für die Hauptschüler sind Ausweich-Toiletten auf dem Grundschulhof aufgestellt. Für das Sekretariat sind neue Schreibtische, Stühle und Regale bestellt. „Damit man mal jemanden empfangen kann.“ Bis zu den Sommerferien werde man damit beschäftigt sein, beschädigte Akten wieder herzurichten. Buchleither rechnet damit, dass das Provisorium ohne Container Bestand haben wird: „Wir ziehen erst dann wieder um, wenn das Gebäude wieder bezugsfähig ist.“

rtm

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