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Gifhorn Stadt „Uns wird der Schulhof genommen“
Gifhorn Gifhorn Stadt „Uns wird der Schulhof genommen“
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23:00 16.02.2017
Jetzt melden sich auch die Schüler zu Wort: 300 Briefe verfassten die Kinder und Jugendlichen der Stein-Schule, um ihre Bedenken im Zuge des Markt-Neubaus zu äußern. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

„Wir sind nicht gegen den Edeka-Markt, aber wir brauchen auch während der Bauphase und danach einen nutzbaren Pausenhof mit Spielgeräten“, sagt Mustafa Siala, Sprecher der Schülervertretung (SV). Auch das Fällen der zum Teil riesigen Eichen - es geht um mehr als 20 Bäume - ist ein Thema, das die SV-Mitglieder Dorian Reese und Marvin El-Oumari kritisch sehen. „Nach Fertigstellung der Baumaßnahme wird Grün fehlen - wir gucken dann nur noch auf Betonwände“, sagt Reese. Die SV kann es nicht verstehen, dass die Stadt bisher keine konkreten Pläne für eine vernünftige Nachnutzung und Umgestaltung des Schulhofes präsentiert hat. „Dabei sind wir doch Gifhorns größte Hauptschule und die zweitgrößte Schule in Trägerschaft der Stadt“, wundert sich Siala. 360 Schülerinnen und Schüler - darunter 50 Inklusionsschüler - und ein 40-köpfiges Kollegium seien von der Baumaßnahme und deren Folgen betroffen.

„Wir hoffen, dass der Bürgermeister unseren Protest ernst nimmt und Kontakt mit uns sucht“, wünscht sich Dorian Reese. Als die SV-Vertreter gestern die mehr als 300 Briefe im Rathaus ablieferten, sei es zu keinem Gespräch gekommen. „Der Bürgermeister hat uns gesehen - dann jedoch die Tür zu seinem Zimmer zugemacht“, berichtet Siala. „Die Briefe haben wir dann bei seiner Sekretärin abgegeben.“

Neben den Briefen protestieren die Stein-Schüler auch mit Plakaten gegen die Schulhof-Verkleinerung und das geplante Fällen der Bäume. „Uns wird der Schulhof genommen“ und „Lebensraum für Tier und Mensch“ steht auf weißen Spruchbändern, die an den Eichen auf dem Pausenhof angebracht worden sind.

ust

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