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Unfallstatistik: Mehr Tote, weniger Schwerverletzte

Gifhorn Unfallstatistik: Mehr Tote, weniger Schwerverletzte

Gifhorn. Obwohl der Verkehr auf den Straßen des Landkreises dichter geworden ist, bewegen sich die Unfallzahlen auf Vorjahresniveau. „Unfälle mit Schwerverletzten sind deutlich zurück gegangen“, sagt Winfried Enderle (55), Verkehrsexperte der Gifhorner Polizeiinspektion. Zudem sank die Zahl der Alkoholfahrten. Bitter hingegen: 2015 gab‘s mehr Unfalltote.

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Haben als Statistik-Experten der Polizei die Unfallzahlen im Blick: Winfried Enderle (l.) und Andreas Becker.

Quelle: Photowerk (cc)

Bis Ende November ereigneten sich im Kreisgebiet 4018 Unfälle (Vorjahr 3911). Unfälle mit Schwerverletzten seien von 112 auf 83 zurück gegangen, erklärt Enderle, der die Statistik mit seinem Kollegen Andreas Becker (41) im Blick hat. Unfälle mit Leichtverletzten zählte die Polizei bis Ende November 500 (Vorjahreszeitraum 481). Weniger erfreulich: zehn tödliche Unfälle, bei denen elf Menschen ihr Leben verloren (Vorjahr 9).

Weiterhin auf hohem Niveau bewegen sich die Wildunfälle: 1069 gab‘s bisher in diesem Jahr, 1057 waren es im Vorjahreszeitraum. „Es lässt sich schwer sagen, ob die neuen blauen Wild-Reflektoren tatsächlich Wirkung zeigen“, sagt Enderle. Allerdings habe die Zahl der Wildunfälle 2012 mit 1152 höher gelegen.

Zufrieden ist Enderle darüber, dass die Anzahl der Schwerverletzten von 130 auf 101 abgenommen hat. Mit 697 (Vorjahr 681) habe sich die Anzahl der Leichtverletzten nur wenig verändert.

Nach Verkehrsunfällen ergriffen in diesem Jahr 670 (Vorjahr 655) Autofahrer die Flucht. 271 Unfallfluchten klärte die Polizei auf. „Einen deutlichen Rückgang gibt‘s bei den Alkoholfahrten - die Zahl ist von 167 auf 151 gesunken“, so Enderle. Vermehrte Alkoholkontrollen der Polizei zeigten Erfolg. „Bei vielen Autofahrern hat ein Umdenken stattgefunden“, erklärt Enderle. Weiterer Beleg dafür: ein Rückgang bei den Alkoholunfällen von 73 auf 64.

ust

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