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Unfall-Hotspot an der Neubokeler Straße

Gamsen Unfall-Hotspot an der Neubokeler Straße

Gamsen. Die Kreuzung Bruno-Kuhn-Straße/Neubokeler Straße ist ein „Hotspot“ im Unfallgeschehen. Das vermutete schon der Ortsrat (AZ berichtete). Jetzt bestätigt es auch Reinhard Preuß, Verkehrsexperte der Gifhorner Polizei.

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Hotspot: An der Kreuzung Bruno-Kuhn-Straße/Neubokeler Straße gibt es auffällig viele Vorfahrts-Unfälle.

Quelle: Photowerk (cc)

„Es gab dort in diesem Jahr bereits vier Vorfahrts-Unfälle, drei davon mit Personenschäden“, so Preuß - noch einer in diesem Jahr und es handelt sich um eine „Unfallhäufungsstelle“. Und dann muss sich die Unfall-Kommission des Landkreises mit der Frage beschäftigen, ob und wie man reagiert.

Preuß geht derzeit noch davon aus, dass es dort zu vergleichsweise vielen gleichartigen Unfällen kommt, weil sich die Verkehrsteilnehmer „erst an die neue Vorfahrt gewöhnen müssen“. Denn die Kreuzung Bruno-Kuhn/Neubokeler gebe es erst knapp ein Jahr.

Drei bis zwölf Monate dauere es, bis die Autofahrer eine neue Verkehrsführung verinnerlicht hätten: „Erst wenn es auch im zweiten Jahr so bleibt, muss man was verändern“, so Preuß.

Kein Hotspot ist dagegen einige hundert Meter weiter im Verlauf der Bruno-Kuhn-Straße der Kreisel Hamburger Straße. Auch wenn ein AZ-Leser das glaubt. Dessen Eltern hatten dort eine ziemlich kostspielige Begegnung zwischen ihrem Wagen und der Steinmauer. „Schlechte Sichtbarkeit des Kreisels“, vermutet der Sohn der Verunfallten.

Das kann Preuß nicht bestätigen: „Es gibt keine signifikante Häufung von Unfällen. Der Kreisel hat eine ähnliche Bilanz, wie andere Gifhorner Kreisel auch. Eine besondere Gefährlichkeit besteht an dieser Stelle nicht.“

jr

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