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Unbekannter stutzt Friedhofs-Wein

Gifhorn Unbekannter stutzt Friedhofs-Wein

Gifhorn. Eine neue Form der Erdbestattung mit Weinreben am Kopfende der Gräber bietet der Evangelische Friedhof in Gifhorn an. Das Konzept stößt nicht nur auf Gegenliebe - und jetzt wird die Kritik handgreiflich:

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Junge Triebe einfach abgeknipst: Karsten Wolpers (l.) von der Friedhofsverwaltung und Günter Koch vom Kirchenvorstand ärgern sich über die beschädigten Weinranken.

Quelle: Photowerk (mat)

Unbekannte haben die Triebe der jungen Pflanzen abgeknipst. Und das nicht zum ersten Mal

„Das war vor ein paar Wochen schon einmal“, sagt Karsten Wolpers von der Friedhofsverwaltung. „Wir dachten erst, es seien Kaninchen. Deshalb haben wir die Zäune um die Pflanzen gemacht.“ Doch jetzt sind wieder ausgerechnet die nach oben strebenden Triebe ab.

Da müsse jemand absichtlich die Pflanzen abschneiden - und zwar alle sieben in der Reihe. Für Günter Koch vom Kirchenvorstand ein klarer Fall: „Das ist Sachbeschädigung. Wir werden uns überlegen, ob wir den Weg der Anzeige wählen.“

Koch macht der Vandalismus wütend. Die Rebenreihe sei eine Bereicherung der Friedhofsflora - „Warum soll Wein nicht dazu gehören?“ - und kein Anbau aus kommerziellen Zwecken. „Natürlich kann man verschiedener Meinung sein“, sagt Koch. Dennoch sei es eine Frage von Respekt und Toleranz, die Pflanzen unbeschädigt zu lassen.

Grundsätzlich sieht Wolpers das Feedback der Gifhorner auf diese neue Art der Erdbestattung positiv. „Die Zustimmung ist weitaus größer.“

rtm

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