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Gifhorn Stadt Unattraktiv? Oberschulen wehren sich gegen Einschätzung
Gifhorn Gifhorn Stadt Unattraktiv? Oberschulen wehren sich gegen Einschätzung
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23:50 01.03.2017
Aktives Schulleben, modernes Lernumfeld: Wie Gifhorn darauf kommt, dass die Oberschulen in Weyhausen und Calberlah unattraktiv sein sollen, kann dort niemand nachvollziehen. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
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Calberlah/Weyhausen

Calberlahs Rektoren-Duo Thomas Seeliger und Sabine Fasterling, ihre Weyhäuser Amtskollegin Cornelia Hoffmann, Elternvertretungsvorsitzende Inga Daenicke, Personalrätin Brunhilde Bode sowie die Schülervertreterinnen Joy Rietsch und Linda Sellmann trafen sich in Reaktion auf den AZ-Artikel vom Dienstag am Mittwoch Vormittag in der Calberlaher Oberschule.

Bei allen herrschte großes Rätselraten, wie Gifhorns Stadtverwaltung zur ihrer eigenwilligen Einschätzung kommt, und was sie dazu veranlasste, sie öffentlich zu machen.

Klar ist: „Wir können es nicht stehen lassen, dass unsere Schulen als unattraktiv dargestellt werden“, erklärte Seeliger. Beide Oberschulen sehen sich als „kleine Gesamtschulen“, sagte Fasterling. An ihnen seien alle Abschlüsse der Haupt- und Realschulen möglich, erläuterte Hoffmann. Darüber hinaus leisteten sie enorm viel, etwa zur Berufsorientierung. „Und unser Schulleben ist sehr aktiv.“

Calberlahs Personalrätin Bode berichtete vom „sehr geringen Krankenstand“ in Lehrer- und Schülerschaft. Auch das sei ein klares Indiz für ein angenehmes, vom Miteinander geprägtes Lehr- und Lernumfeld. Schülervertreterin Linda Sellmann bestätigte das: „Wir sehen unsere Schule als sehr positiv.“ Die Schüler engagierten sich weit über gewöhnlichen Unterricht hinaus – und zwar freiwillig! „Das würden wir nicht machen, wenn es hier schrecklich wäre“, sagte Sellmann.

Und Calberlahs Elternvertreterin Daenicke unterstrich, wie stark sich die Eltern mit der Oberschule identifizieren: „Es finden sich für alles immer ohne Betteln Helfer.“ Jüngst ist sogar der Förderverein wiederbelebt worden.

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