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Umzug: Besitzer lassen ihre Haustiere zurück

Flettmar Umzug: Besitzer lassen ihre Haustiere zurück

Erneut rückten Polizei und Tierschützer nach Flettmar aus. Eine Familie hatte sich laut Anke Krummradt vom Tierschutzzentrum Ribbesbüttel bereits Tage zuvor auf und davon gemacht. Zurück ließen sie eine Katzenmutter mit vier Jungen, zwei Meerschweinchen, ein Zwergkaninchen.

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Vernachlässigt: Sabine Hölter mit einigen der Tiere, die von ihren Besitzern in Flettmar zurück gelassen wurden.

„Sie waren ausgehungert und dehydriert“, so Zentrums-Mitarbeiterin Sabine Hölter. Sie hatte gemeinsam mit Kollegin Katja Wedekind und der Polizei die Tiere am Sonnabend aus der Wohnung geholt.
Eine Nachbarin informierte die Beamten, bestätigt Polizeisprecher Stefan Kaulbarsch auf AZ-Anfrage. Die Ordnungshüter hätten den Tierschutz benachrichtigt und seien zur Dorfstraße in Flettmar ausgerückt. Offenbar hatten die Mieter dort bereits die Wohnung geräumt und die Tiere zurück gelassen. „Als wir dort ankamen, stürzten sich die Katzen regelrecht auf unser Futter“, so Hölter. Und wenn die Meerschweinchen und das Zwergkaninchen augenscheinlich auch nicht so gelitten hätten, sei die Katzenmutter so ausgetrocknet, dass sie keine Milch mehr für ihre Jungen hatte. „Wir mussten sie von der Mutter trennen“, so die Tierschützer.
Sie erstatteten Anzeige wegen Tierquälerei und schalteten das Veterinäramt ein. Auch weiß Anke Krummradt, dass die Familie nach Wolfenbüttel gezogen ist. „Die Adresse liegt uns vor.“ Der dortige Tierschutz sei bereits von ihr informiert worden, um diesen Leuten auf die Finger zu sehen.
Jetzt vermisse sie noch den Schäferhund, der ebenfalls zur Familie gehörte. „Sie wollten ihn bei uns abgegeben“, sagt sie. Aber der Vater sei nicht bereit gewesen, die Schutzgebühr in Höhe von 150 Euro zu zahlen. Der Verbleib des Tieres sei ungewiss – „ich sorge mich um diesen Hund,“ so Krummradt.

hik

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