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Umweltminister: Naturschutz und Fischerei unter einen Hut

Hankensbüttel Umweltminister: Naturschutz und Fischerei unter einen Hut

Hankensbüttel. Was kann man tun, um frei lebende Fischotter in Niedersachsen zu schützen, ohne dass das Fischereigewerbe dadurch benachteiligt wird? Darüber unterhielt sich der Leiter des Otterzentrums Mark Ehlers gestern mit Umweltminister Stefan Wenzel, der dem Otterzentrum einen Besuch abstattete.

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Fütterung der Otter: Dr. Hans-Heinrich Krüger (l.) und Stefan Wenzel im Hankensbütteler Zentrum.

Quelle: Dennis Nobbe

In den großen Binnengewässern Niedersachsens, wie etwa dem Steinhuder Meer, wird Fischfang mit Reusen betrieben. Da sich darin oft Fischotter verfangen, wurde beschlossen, die Fanggeräte mit Otterkreuzen auszustatten, deren Öffnungen groß genug für Fische, aber zu klein für Otter sind.

Die Fischerei sprach sich gegen das Gesetz aus und legte Berufung ein, die Sache steht vor dem Verwaltungsgericht mittlerweile in der zweiten Instanz. Zwar sind die Otterkreuze im Steinhuder Meer bereits im Einsatz, doch nicht in den meisten anderen Gewässern Niedersachsens.

Ehlers hat 4600 Unterschriften für den Einsatz von Otterkreuzen gesammelt. Diese Unterschriftensammlung übergab er an den Umweltminister. „Es ist uns wichtig, diesbezüglich zu einer Lösung zu kommen. Eine, mit der Fischer als auch Tierschützer leben können“, sagte Ehlers. Wenzel vertritt ähnliche Ansichten: „Es gilt zu prüfen, welche Möglichkeiten es noch gibt, um Naturschutz und Fischerei unter einen Hut zu bekommen.“ Im Anschluss nahm er an einer Führung teil. Dabei gab es Gelegenheit, eines der Gehege zu betreten, um die Tiere mit Hilfe des Zentrums-Mitarbeiters Dr. Hans-Heinrich Krüger zu füttern. Mark Ehlers hofft nun, dass es in Sachen Reusenfischerei zur guten Lösung kommt.

dn

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