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Ummern hat seine eigene Bank-Krise

Ummern Ummern hat seine eigene Bank-Krise

Ummern. Das wollte Otto Wagener so nicht auf sich sitzen lassen: Ein ohne sein Wissen auf dem Friedhof aufgestelltes Sitzmöbel erregte den Zorn des Bürgermeisters. Elke Flessenkämper hingegen verteidigte die Aktion mit Hinweis darauf, dass die Umgestaltung des örtlichen Friedhofs von den Verantwortlichen ja ohnehin nur ausgesessen werde.

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Die Idylle trügt: Die neu auf dem Friedhof aufgestellte Bank sorgte für reichlich dicke Luft in Ummerns Gemeinderat.

Dicke Luft im Gemeinderat: „Es kann nicht sein, dass ich so etwas aus der Zeitung erfahre“, schimpfte Wagener. Außerdem könne man eine Bank auf dem Friedhof nicht so einfach aufstellen, sie müsse beispielsweise befestigt werden. Und neu sei sie auch nicht, ein Anstrich wäre mindestens notwendig. „Wollte die jemand entsorgen?“, fragte Wagener aufgebracht.

Das wies SPD-Ratsfrau Elke Flessenkämper, die sich auch stark in der Zukunftswerkstatt engagiert, entschieden zurück. Die Zukunftswerkstatt hatte die von Jürgen Hampf gespendete Bank aufgestellt (AZ berichtete). „Das ist eine Übergangslösung, bis das Ping-Pong-Spiel zwischen Samtgemeinde und Gemeinde vorbei ist. Dabei geht es darum, wer eine neue Bank bezahlt. Das ist eine unendliche Geschichte. Besser eine alte Bank als keine.“ Die Zukunftswerkstatt fordert seit Monaten Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Friedhof ein.

Wagener gab die Anweisung, die Bank zu entfernen. „Wird erledigt. Und wann fällt die Entscheidung, dass es neue Sitzmöbel am Friedhof gibt?“, so Flessenkämper. Jetzt griff Jürgen Laue (CDU) ein. „Ich finde eure Initiative grundsätzlich gut, aber der Weg war falsch. Ihr achtet doch sonst auf jeden formalen Punkt“, sagte er zur SPD. „Manchmal muss man provozieren, damit was passiert“, s Flessenkämper.

ba

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