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Gifhorn Stadt Umbau am Ribbesbütteler Weg: „Das ist große Geldverschwendung“
Gifhorn Gifhorn Stadt Umbau am Ribbesbütteler Weg: „Das ist große Geldverschwendung“
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23:56 26.05.2010
Ribbesbütteler Weg: Die Stadt baut gerade für 20.000 Euro die Straße um. Das finden nicht alle Bürger angesichts knapper Kassen gut. Quelle: Photowerk (cw)
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Seit Jahren fährt die 74-Jährige mit Fahrrad oder Auto dort regelmäßig durch, „und noch nie gab‘s gefährliche Situationen – was soll das jetzt? Hat Gifhorn zu viel Geld?“
Wenn die Haushaltslage besser wäre, hätte Magdalena Puppe nichts dagegen, „wenn die Stadt die Straßen mit Marmor pflastert und Springbrunnen anlegt“, aber in Zeiten wie den jetzigen sei ein solcher Ausbau blanker Unsinn, zumal die Kreuzung ohnehin in einer Tempo-30-Zone liege und „hier sowieso kaum mal ein Auto vorbei kommt. Andere Ecken in Gifhorn sind wesentlich schlimmer“, so die erboste Rentnerin.
Joachim Keuch, Tiefbauamtsleiter bei der Stadt, verweist in diesem Zusammenhang auf einen durch den Rat ergangenen Beschluss: „Es ist der politische Wille, den betreffenden Bereich fußgängerfreundlicher zu gestalten.“ Die Kreuzung sei „überdimensioniert“, viele Meter Fahrbahn seien zu Fuß zu überqueren, bis man „das rettende andere Ufer erreicht“, so Keuch. Besonders für Kinder und ältere Menschen sei dies nicht ungefährlich.
Für rund 20.000 Euro werden deshalb gerade die Fahrbahnen verengt und die Bürgersteige verbreitert. „Die Tempo-30-Regelung wird von den meisten Autofahrern auch einfach nicht zur Kenntnis genommen – da helfen auch keine Schilder“, meint Keuch. Anlass für den Umbau, seien Beschwerden von Anliegern gewesen, dass im Kreuzungsbereich zu schnell gefahren würde.

jr

Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro entstand gestern beim Brand einer alten, an ein Wohnhaus angrenzenden Scheune in der Ohrdorfer Dorfstraße. Das Feuer brach laut Polizeisprecher Thomas Reuter gegen 12.15 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache aus.

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