Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Übung verlangt Feuerwehr alles ab

Diakonie Kästorf: Großbrand im Flüchtlingswohnheim Übung verlangt Feuerwehr alles ab

Alarm im Flüchtlingswohnheim der Diakonie: Die Feuerwehren aus Kästorf und Gamsen mussten sechs der rund 60 Bewohner retten und dem Feuer den Garaus machen - so das Szenario, mit dem Ortsbrandmeister Marco Brand seine Kameraden am Samstag in den April schickte. Die Übung gab es allerdings nicht zum Spaß.

Voriger Artikel
Geschäftsleute mit Resonanz zufrieden
Nächster Artikel
Übernachtungszahlen im Kreisgebiet sind eingebrochen

Großübung im Flüchtlingswohnheim der Diakonie: Es galt, einen Brand zu löschen und Bewohner aus dem Gebäude zu retten.

Quelle: Cagla Canidar

Kästorf. Rauch und der gellende Pfeifton der Brandmeldeanlage dringen am Morgen aus dem Eingang. Bei Brand selbst meldet das Smartphone gleich darauf eine SMS. Zehn Minuten später fahren die ersten Feuerwehrwagen vor.

Da sind die Bewohner - hauptsächlich Familien aus Afrika, dem Balkan und dem Nahen Osten - bereits rund um den Spielplatz versammelt. Die neugierigen Kinder bleiben an der Hand ihrer Eltern, auch eine wissbegierige Greisin muss vom Einsatzort sanft zurück gezogen werden. „Das Sammeln auf dem Sammelplatz hat endlich mal richtig funktioniert“, freut sich Christoph Mai, Betreuer des Wohnheims Hagen 1, über den Übungsverlauf.

Das war nicht immer so, deshalb die groß angelegte Übung, berichtet Mai. Bei einem Ernstfall 2015 und bei einigen Fehlalarmen fielen Defizite auf - trotz Einweisung. Deshalb wandte sich die Brandschutzgruppe der Diakonie an die Feuerwehr. Mai: „Wir wollten auch sehen, ob unsere Abläufe optimal sind.“ Schon in der Vorbesprechung sei einiges aufgefallen. Bei der Übung nun sehe er deutliche Verbesserungen.

„Wir haben mit den Bewohnern vorab geübt“, sagt Brand. In jenen theoretischen Lektionen wurden Flucht- und Rettungswege und das Verhalten im Ernstfall erläutert. Die Übung mit den 34 Einsatzkräften aus Kästorf und Gamsen nun ist der Praxisteil.

Der den Feuerwehrleuten genauso gelegen kommt. „Wir sind ja immer auf der Suche nach Objekten“, sagt Brand. Die Übung im Wohnheim habe Sinn. Trainiert werden kann dabei die Rettung von mehreren Menschen. Vier junge Leute müssen per Leiter aus dem Obergeschoss gerettet und zwei Dummies, darunter ein Kind im Schrank, gesucht und gerettet werden. Brand ist am Ende zufrieden: „Wir haben das Übungsziel erreicht.“

rtm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Die Sanierung des Bahnübergangs bei Ausbüttel hat begonnen. Sind Sie von den Arbeiten auf der B4 betroffen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr