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Überschüsse lassen Gebühren in Gifhorn sinken

Abwasserentsorgung und Straßenreinigung Überschüsse lassen Gebühren in Gifhorn sinken

Der Betriebsausschuss des Stadtrats hat den von der Verwaltung vorgeschlagen Gebührensenkungen (AZ berichtete) zugestimmt.

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Klärwerk Gifhorn: Die Abwassergebühren sollen sinken.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Der Betriebsausschuss des Stadtrats hat den von der Verwaltung vorgeschlagenen Gebührensenkungen (AZ berichtete) zugestimmt.

Die Schmutzwassergebühr soll von 2,65 Euro je Kubikmeter auf 2,55 Euro gesenkt werden. Die Niederschlagswassergebühr bleibt bei 32 Cent je Quadratmeter, und die Straßenreinigungsgebühr wird für Straßen, Wege und Plätze von 2,72 auf 2,56 Euro je Meter Grundstücksfrontfläche reduziert.

„Die Überschüsse aus dem Vorjahr ermöglichen diese Gebührensenkungen“, erklärte Peter Futterschneider, Geschäftsführer des Abwasser- und Straßenreinigungsbetriebs der Stadt Gifhorn (ASG). Bei den Gebühren für die Straßenreinigung spiele noch ein weiterer Effekt eine Rolle. Futterschneider: „Der Öffentlichkeitsanteil erhöht sich per Gesetz in ganz Niedersachsen von 19 auf 25 Prozent.“ Will heißen: Der Anteil der Stadt an den Reinigungsgebühren erhöht sich um sechs Prozentpunkte.

Der ASG-Geschäftsführer führte auch aus, dass der ASG weiter in das Kanalnetz und den Rückbau von Mischsystemen investieren werde. Ins Auge gefasst sei auch der Bau eines neuen Sozialtrakts auf dem Gelände der Gifhorner Kläranlage.

Außerdem wolle der ASG „das Problem Kraut in den Gossen vernünftig angehen“. Futterscheider: „Wir versuchen, maschinell etwas dagegen zu machen.“ So soll ein geprüftes und zugelassenes Heißschaumverfahren zum Einsatz gebracht werden.

Peter Futterschneider führte auch aus, dass sich die Kosten für die dezentrale Abwasserbeseitigung erhöhen, weil eine ausführende Firma den Vertrag gekündigt habe. Das betreffe Grundstücke mit Sammelgruben, Kleinkläranlagen und Klärteichen. In diesem Jahr habe es dabei bisher 17 Abfuhren gegeben.

Von Frank Reddel

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