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Gifhorn Stadt Tülauer erklimmt den höchsten Gipfel
Gifhorn Gifhorn Stadt Tülauer erklimmt den höchsten Gipfel
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22:45 28.07.2011
Extreme Herausforderung: Der Tülauer Matthias Hartig (Startnummer 540) nahm am Zugspitzenlauf teil und erreichte Deutschlands höchsten Gipfel im Zeitlimit.
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„Da geht es richtig ans Eingemachte“, sagt Hartig. Denn Deutschlands höchster Berg ist selbst für Extremsportler eine echte Herausforderungen. Und Hartig läuft sonst nur Strecken von fünf oder zehn Kilometern. Und wegen fehlender Berge rund um Tülau konnte er fast nur auf dem Laufband trainieren.

Die Idee, ihn am Zugspitzenlauf teilnehmen zu lassen, hatte Hartigs Frau. Im Urlaub auf der faulen Hut liegen, das geht schließlich nicht. Also trainierte er seit Pfingsten für die Herausforderung.

Und dann kam der große Tag: Der Lauf zum Gipfel des höchsten deutschen Berges führte Hartig vorbei an tiefen Abgründen, grandiosen Landschaften und sogar über Schneefelder. Teilweise musste er sich an einem Seil schmale Pfade entlang hangeln. „Die Bergwacht hatte aber alle gefährlichen Stellen gesichert“, sagt Hartig.

Und kurz vor dem Ziel wartete die größte Herausforderung. Auf den letzten 1600 Metern mussten noch einmal 400 Höhenmeter überwunden werden. „Ich konnte nur noch gehen“, sagt Hartig. Ans Aufgeben dachte er aber nie: „Dafür bin ich zu ehrgeizig.“

Der Einsatz hat sich gelohnt: In drei Stunden und 45 Minuten erreichte Hartig das Ziel und blieb damit – anders als einige der anderen 684 Teilnehmer – im Zeitlimit. Jetzt hat er Lust auf mehr. Eventuell will er bald auch am Brockenlauf teilnehmen.

alb

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