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Tülauer erklimmt den höchsten Gipfel

Tülau Tülauer erklimmt den höchsten Gipfel

Tülau . 18 Kilometer, das ist nicht mal ein halber Marathon. Diese Strecke zu laufen, kann aber anstrengender sein als die olympischen 42,195 Kilometer. Nämlich dann, wenn dabei 2235 Höhenmeter zu überwinden sind. Diese Erfahrung machte jetzt Matthias Hartig aus Tülau. Der 40-Jährige nahm am Zugspitzenlauf teil.

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Extreme Herausforderung: Der Tülauer Matthias Hartig (Startnummer 540) nahm am Zugspitzenlauf teil und erreichte Deutschlands höchsten Gipfel im Zeitlimit.

„Da geht es richtig ans Eingemachte“, sagt Hartig. Denn Deutschlands höchster Berg ist selbst für Extremsportler eine echte Herausforderungen. Und Hartig läuft sonst nur Strecken von fünf oder zehn Kilometern. Und wegen fehlender Berge rund um Tülau konnte er fast nur auf dem Laufband trainieren.

Die Idee, ihn am Zugspitzenlauf teilnehmen zu lassen, hatte Hartigs Frau. Im Urlaub auf der faulen Hut liegen, das geht schließlich nicht. Also trainierte er seit Pfingsten für die Herausforderung.

Und dann kam der große Tag: Der Lauf zum Gipfel des höchsten deutschen Berges führte Hartig vorbei an tiefen Abgründen, grandiosen Landschaften und sogar über Schneefelder. Teilweise musste er sich an einem Seil schmale Pfade entlang hangeln. „Die Bergwacht hatte aber alle gefährlichen Stellen gesichert“, sagt Hartig.

Und kurz vor dem Ziel wartete die größte Herausforderung. Auf den letzten 1600 Metern mussten noch einmal 400 Höhenmeter überwunden werden. „Ich konnte nur noch gehen“, sagt Hartig. Ans Aufgeben dachte er aber nie: „Dafür bin ich zu ehrgeizig.“

Der Einsatz hat sich gelohnt: In drei Stunden und 45 Minuten erreichte Hartig das Ziel und blieb damit – anders als einige der anderen 684 Teilnehmer – im Zeitlimit. Jetzt hat er Lust auf mehr. Eventuell will er bald auch am Brockenlauf teilnehmen.

alb

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