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Tschüss, Umleitungsverkehr: Freude und Wehmut

Landkreis Gifhorn Tschüss, Umleitungsverkehr: Freude und Wehmut

Landkreis Gifhorn. Die Freigabe der B-4-Brücken steht an und damit das Ende des Umleitungsverkehrs - zur Freude der Betroffenen.

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Baufortschritt an der Celler Straße: Die erste der beiden Brücken wird am 15. April für den Verkehr frei gegeben. Dann ist der Umleitungsverkehr durch Gifhorn, Isenbüttel und Leiferde Geschichte.

Quelle: Cagla Canidar

Aufatmen entlang der Umleitungsstrecken in Gifhorn, Isenbüttel und Leiferde: Ab 15. April läuft der Fernverkehr wieder auf der B 4 - über die neue Brücke (AZ berichtete).

„Die Freigabe der B 4 ist für die Stadt eine große Erleichterung“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. „Das ganze Bauprojekt war für uns ein Auf und Ab.“ Vor allem die Insolvenz der Baufirma habe das Schlimmste befürchten lassen. „Insofern bin ich wirklich froh, dass die Sperrung der B 4 bald Geschichte ist.“

„Das Umleitungskonzept hat im Prinzip funktioniert“, so Nerlich. „Aber wenn sich alle Autofahrer daran gehalten und nicht mit Hilfe des Navis den direkten Weg durch die Innenstadt gewählt hätten, wäre die Belastung durch den massiven Durchgangsverkehrs für alle geringer gewesen.“

„Das wird ein großes Aufatmen geben“, sagt Isenbüttels Bürgermeister Peter Zimmermann. „Der Schwerverkehr hat uns stark belastet.“ Nicht nur die Anwohner, sondern auch die Straße. Diese sei schon marode gewesen, weshalb vor allem leere Lastwagen ins lautstarke Federn gekommen seien - was ihr den Rest gegeben habe. „Die Straße ist fertig.“ Deshalb werde es 2017 das genaue Gegenteil zum Umleitungsverkehr geben: die Straße werde saniert und dafür voll gesperrt.

„Wir freuen uns“, sagt Leiferdes Bürgermeisterin Stephanie Fahlbusch-Graber. Aber der Ort verabschiedet sich laut SPD-Chef Thomas Böker auch mit einem weinenden Auge von der Umleitung. Denn nun falle die Ampel in der Ortsmitte wieder weg. „Die meisten fanden sie gut.“ Die Kreuzung sei ohne Ampel vor allem für Fußgänger ein Problem.

rtm

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