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Truppenübungsplatz bleibt auch für Feuerwehren gesperrt

Ehra-Lessien Truppenübungsplatz bleibt auch für Feuerwehren gesperrt

Ehra-Lessien. Betreten verboten - das ist so und das bleibt auch so. Zum 1. Januar 2014 gibt die Bundeswehr den Truppenübungsplatz Ehra-Lessien an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zurück. Weil das 1700 Hektar große Gelände dann aber immer noch mit gefährlichen Kampfmitteln belastet ist, bleibt der Platz gesperrt - auch für die zivilen Feuerwehren. Das teilten Landkreis Gifhorn und Bima am Dienstag mit.

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Ehra-Lessien: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat ein Handlungskonzept zur Gefahrenabwehr in Auftrag gegeben.

Quelle: Rolf-Peter Zur

Der Truppenübungsplatz ist landschaftlich interessant, bietet Naturfreunden viele Möglichkeiten zur Erholung, jedenfalls theoretisch. Praktisch ist das Betreten unter Umständen lebensgefährlich. Denn kein Mensch weiß derzeit genau, wo und in welchen Mengen dort noch Kampfmittel lagern. „Wer den Platz unbefugt betritt, gefährdet sich und andere“, sagte Landrätin Marion Lau. Ab dem 1. Januar wird mit neuen Schildern auf die Gefahr hingewiesen. Und wer den Platz trotz des Verbots betritt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Obwohl die Feuerwehr der Bundeswehr den Truppenübungsplatz Ende des Jahres verlässt, gilt das Verbot auch für die zivilen Feuerwehren. Im Brandfall dürfen sie nur von außen löschen, um sich selbst nicht zu gefährden. Genau das hatten die Feuerwehren in der Vergangenheit auch gefordert. Auf dem Platz selbst gibt es ein System von Brandschutzschneisen, das große Flächenbrände verhindern soll.

Um die Gefahrenabwehr und den Brandschutz sicherzustellen, lässt die Bima derzeit ein strategisches Handlungskonzept mit Rettungswegen, Brandschutzstreifen und einer Darstellung der Kampfmittelreste entwickeln. „Wenn das Konzept fertig ist, können die Feuerwehren zum Löschen auch auf den Platz“, sagte Wolfgang Löwe vom Bundesforstbetrieb Niedersachsen der Bima.

alb

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