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Trump als US-Präsident: Gifhorner sind besorgt

AZ-Umfrage zum Wahlausgang in den Vereinigten Staaten Trump als US-Präsident: Gifhorner sind besorgt

Noch nie hat ein Wahlausgang die Welt so bewegt. Donald Trump heißt der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der von Experten als „zorniger weißer alter Mann“ titulierte Milliardär steht seit Mittwochmorgen an der Spitze der Weltmacht. Auch in Gifhorn war die Trump-Wahl gestern Thema Nummer eins.

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Trump ist neuer US-Präsident: Die Gifhorner sehen den Wahlausgang mit Sorge.

Gifhorn. Thomas Fast von der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn hatte ab 4.30 Uhr die Live-Berichterstattung im Fernsehen verfolgt. „Der Ausgang hat mich nicht überrascht“, sagt Fast. Trump habe einen Sieg über das Establishment erzielt und insbesondere in den ländlichen Regionen gepunktet, analysiert Fast. Angst vor der Trump-Ära hat Fast nicht: „Auch er muss sich an die demokratischen Spielregeln halten.“

„Es ist interessant zu beobachten, ob Trump bleibt, wie wir ihn aus dem Wahlkampf kennen, oder ob er als Präsident ein anderer sein wird“, sagt Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich. Gleichwohl sieht er gerade aus wirtschaftspolitischer Sicht die Entwicklung mit Sorge. „Weil Unternehmen von hier auf dem amerikanischen Markt tätig sind.“

Ähnlich kommentiert Landrat Dr. Andreas Ebel die Wahl Trumps, der viele enttäuschte und frustrierte Wähler in der Mitte der USA für sich mobilisiert habe. „Ich habe Bedenken, dass sich das deutsch-amerikanische Verhältnis verschlechtert.“ Gleichwohl heiße es abzuwarten, welcher Präsident aus dem Wahlkämpfer Trump wachse. „Man wird an seinen Taten gemessen.“

Für Altfrid-Pastoralreferent Martin Wrasmann steht fest, dass es Trump gelungen ist, „mit der Angst der Menschen Stimmen zu sammeln“. Das US-Demokratiesystem sei jedoch stark genug, um den neuen Präsidenten einzufangen, glaubt Wrasmann.

„Es regiert Egoismus und Gier“, kommentiert Musiker Volker Schlag den Ausgang der US-Wahl. „Wie dumme Schafe sind die Amerikaner einem laut brüllenden Leitwolf hinterher gelaufen“, meint der Kultbahnhof-Chef.

ust/rtm

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