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Trotz Wettersorgen ein Storchenjahr

Landkreis Gifhorn Trotz Wettersorgen ein Storchenjahr

Was für ein wechselhaftes Jahr für die Weißstörche im Kreis Gifhorn: Langer Winter, nasser Mai, Nahrung satt im Juni und dann Futtermangel und Hageltod im Juli. Und dennoch kann Storchenbeauftragter Hans Jürgen Behrmann trotz aller Widrigkeiten bei Adebar fast einen Rekord vermelden – mit 61 flüggen Jungstörchen.

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Für Adebar: Storchenbeauftragter Hans Jürgen Behrmann in schwindelnder Höhe.

Quelle: Rudert / Csögör

„Fast alle im Vorjahr besetzten Nester wurden wieder angenommen“, schreibt Behrmann in seinem Weißstorchbericht 2013. Am Stichtag 18. Mai zählte er im Kreis 36 Paare, eines mehr als im Vorjahr. „Zuletzt wurde diese Zahl 1964 erreicht.“

Der bis in den April reichende Winter trieb die Frühzieher unter den Störchen zur Wolfsburger Mülldeponie, wo sie sich aus Bioabfällen ernährten.

Doch das Wetter soll die ganze Saison über Widrigkeiten für die Vögel parat halten. Der Dauerregen Ende Mai kostete laut Behrmann zahlreiche Jungtiere das Leben. „Totalverluste gab es in Ahnsen, Calberlah/Wiesen und Wesendorf, wo ein Junges gerettet werden konnte.“ Regenwürmer und Fische, die sich nach Überschwemmungen in Senken verirrt hatten, gab es dagegen in Juni satt.

„Aufgrund der optimalen Nahrungsbedingungen wuchsen nun mehr Junge als in anderen Jahren heran.“ Doch der nächste Einschnitt sollte bereits im Juli folgen. Lange Trockenheit, wenig Regenwürmer und eine zusammen brechende Mäusepopulation: Neun Junge starben laut Behrmann kurz vor dem Flüggewerden.

Dennoch: Die 61 flüggen Jungstörche bedeuten für den Kreis Gifhorn den viertbesten Bruterfolg seit 1964 (85), 1971, (63) und 2012 (62), so Behrmann. „Dies ist gerade angesichts der geschilderten extremen Bedingungen während der Brutzeit ein so nicht erwartetes, sehr gutes Ergebnis.“  

rtm

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