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Trotz Kritik keine Stellungnahme zur Windenergie

Boldecker Land Trotz Kritik keine Stellungnahme zur Windenergie

Boldecker Land. Acht neue Windräder könnten zwischen Barwedel, Jembke und Bokensdorf gebaut werden, falls die A 39 nicht kommt. Falls doch werden es ein paar weniger – aber immer noch so viele, dass sich die Erweiterung des Windparks Boldecker Land lohnt. Das berichtete Jens Palandt vom ZGB im Samtgemeinde-Bauausschuss.

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Windpark-Erweiterung im Boldecker Land: Der Samtgemeinderat wird vermutlich keine Stellungnahme abgeben.

Palandt, Leiter der Abteilung Regionalplanung beim Zweckverband Großraum Braunschweig, erläuterte die Pläne zur Erweiterung des derzeit elf Windräder umfassenden Gebiets. „Es handelt sich aus unserer Sicht um einen dankbaren Standort“, sagte Palandt. Durch den möglichen Autobahnbau und schon vorhandene Windräder gebe es eine Vorbelastung. Von derzeit 51 Hektar soll der Windpark auf 177 Hektar vergrößert werden. Und selbst falls die A 39 gebaut werde – sie führt dann mitten durch das Gebiet – sei der Windpark noch groß genug.

„Viel Platz bleibt dann aber nicht mehr“, meinte Samtgemeindebürgermeister Lothar Leusmann. Weitere Kritikpunkte im Ausschuss betrafen mögliche Belastungen durch Schattenwurf, die Tatsache, dass die umliegenden Orte in der Ausweisung neuer Baugebiete eingeschränkt werden und die Möglichkeit des so genannten Re-Powering, bei dem bestehende Anlagen durch größere und leistungsstärkere ersetzt werden. Neue Stromleitungen müssen aber selbst dann nicht verlegt werden. „Es kann aber sein, dass die Netzbetreiber bestehende Leitungen verstärken“, so Palandt.

Trotz dieser Kritikpunkte empfahl der Ausschuss dem Samtgemeinderat, keine Stellungnahme abzugeben.

alb

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