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Gifhorn Stadt Trotz Korrekturen: Sitzverteilung im Kreistag bleibt
Gifhorn Gifhorn Stadt Trotz Korrekturen: Sitzverteilung im Kreistag bleibt
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18:00 15.09.2016
Nun sind die Stimmen wirklich gezählt: Das amtliche Endergebnis der Kommunalwahl steht fest. Quelle: Archiv
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Das wird den Gifhorner Fatih Kilic nicht trösten. Er muss sein Kreistagsmandat an SPD-Parteigenossin Gerda Grete abtreten - Folge eines Versehens bei der Briefwahlauszählung in der Stadt Gifhorn. Weil das Feld „persönlich erschienen“ nicht angekreuzt gewesen sei, seien irrtümlich 121 Zettel als ungültig erklärt worden, so Kreiswahlleiter Detlev Loos im Kreiswahlausschuss. Und mit ihnen gab es mehr Stimmen für die SPD-Liste, so dass Kilics persönliche Stimmen nicht mehr reichten.

Zwei Auffälligkeiten im Papenteich: In einem Meiner Wahllokal wurden zu wenig Stimmen gezählt, was besonders zu Lasten der Grünen gegangen war. Diese verzeichnen 240 der 645 zusätzlichen Stimmen für sich.

In Rethen mussten 29 Stimmzettel für ungültig erklärt werden, weil es Kreistagsstimmzettel für das zum Wahlbezirk Isenbüttel gehörende Rötgesbüttel waren. Beide Fälle haben laut Loos keine Auswirkung auf die Sitze.

Ist das Kommunalwahlsystem angesichts solcher Korrekturen zu kompliziert? „Die Wahl an sich ist aufwändig“, räumt Loos ein. Die Verteilung der drei Stimmen sei „nicht unkompliziert“, das System jedoch nicht neu. Zwei bis drei Auffälligkeiten seien normal. Hier und dort sei unprofessionell ausgezählt worden, etwa weil es nur zwei Urnen für drei Wahlgänge gab.

Das amtliche Endergebnis: Die CDU bekam mit 37,1 Prozent 20 Sitze, die SPD mit 29,6 Prozent 16 Sitze, die Grünen mit 11,2 Prozent sechs Sitze, die Unabhängigen mit 6,8 Prozent vier Sitze, die FDP mit 2,5 Prozent zwei Sitze, die Linken mit 2,5 Prozent einen Sitz und die AfD mit 9,0 Prozent fünf Sitze.

rtm

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