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Trödel-Fans sauer auf neue Regelung

Großer Andrang beim Kinderflohmarkt in Gifhorn Trödel-Fans sauer auf neue Regelung

Der Kinderflohmarkt in der Gifhorner Stadthalle war gleich in doppelter Hinsicht etwas Besonderes. Zum Einen ist er der letzte vor Weihnachten und damit der wichtigste der Saison. Zum Zweiten war er der letzte seiner Art an einem Sonntag. In Niedersachsen sind künftig gewerbliche Floh- und Trödelmärkte an Sonn- und Feiertagen verboten.

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Wie immer viel los: Gerade der Kinderflohmarkt vor Weihnachten ist sehr beliebt.

Gifhorn. Der Kinderflohmarkt in der Gifhorner Stadthalle war gleich in doppelter Hinsicht etwas Besonderes. Zum Einen ist er der letzte vor Weihnachten und damit der wichtigste der Saison. Zum Zweiten war er der letzte seiner Art an einem Sonntag. In Niedersachsen sind künftig gewerbliche Floh- und Trödelmärkte an Sonn- und Feiertagen verboten. Das kommt nicht nur bei Veranstalter Torsten Nieß nicht gut an.

Großes Gewusel im Großen Saal und im Foyer der Stadthalle: Hunderte Besucher sind auf der Suche nach günstiger Kleidung, Spielzeug und Kinderfahrrädern. „Die Schuhe sind gut weggegangen. Auch Spielzeug sind wir schon losgeworden“, sagt Heidrun Bühring aus Gifhorn. Den bisherigen Termin findet sie bestens. „Sonntags haben die Leute Zeit. Da kommen auch die Väter mit.“

Nieß’ Agentur Wolf Event wird den Kinderflohmarkt ab Februar auf einen Samstag legen, dann eine Stunde später starten und dafür zwei Stunden länger öffnen. „Samstag müssen viele arbeiten“, sagt Nieß. Doch ob es reicht, die Öffnungszeiten zu verändern, um ähnlich viel Publikum wie an einem Sonntag zu holen?

„Samstag gehen doch viele in den Garten“, ist Helga Krückel aus Meinersen skeptisch über die gesetzlich verordnete Terminverschiebung. Auch Helena Reimann aus Schönewörde kann diese Änderung nicht nachvollziehen und nur den Kopf schütteln. „Die Samstagsarbeit wird doch nicht abgeschafft.“ Die Flohmärkte würden demnach weniger Zulauf bei Käufern und Verkäufern haben, weil die dann dafür keine Zeit hätten. Reimann hält das für umweltschädlich und unsozial. Nämlich weil noch brauchbare Ware einfach weggeschmissen statt auf Flohmärkten angeboten würde, und weil Familien mit niedrigem Einkommen weniger Gelegenheit haben dürften, an günstige Ware zu kommen.

Von Dirk Reitmeister

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