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Trockenheit macht Landwirten zu schaffen

Gifhorn Trockenheit macht Landwirten zu schaffen

Die Trockenheit macht den Landwirten im Kreis Gifhorn zu schaffen. Viele befürchten Einbußen bei der Ernte. Selbst künstliche Bewässerung hilft kaum.

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Es ist zu trocken: Städtische Flächen und Äcker werden derzeit im Kreis Gifhorn bewässert.

Quelle: Archiv

Seit Wochen kein ergiebiger Regen: Auf Feldern im Landkreis Gifhorn herrscht Trockenheit. „Nur Landwirte, die beregnen, können mit Erträgen rechnen - trotzdem zeichnen sich bereits jetzt Einbußen ab“, erklärt Joachim Zeidler, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes. Auch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sind fast rund um die Uhr mit dem Gießen von Planzen beschäftigt.

„Ausreichenden Niederschlag hat es das letzte Mal Mitte April gegeben“, weiß Zeidler. Kurze Gewitterschauer mit zehn oder 20 Millimeter Regen pro Quadratmeter hätten auf den ausgetrockneten Böden der Region kaum Wirkung gezeigt. Die Landwirte seien deshalb auf den künstlichen Niederschlag angewiesen, um einigermaßen zufriedenstellende Ernte-Erträge zu erzielen, Einige Getreide- und Kartoffel-Äcker seien bereits zum dritten Mal beregnet worden. „Die Landwirte stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen - bei unberegneten Roggenschlägen ist mit einem Ausfall von 50 Prozent zu rechnen“, so Zeidler. Der künstliche Regen ist nicht billig. „Die Kosten für Strom, Wasser und Aufbau der Anlage betragen je beregnetem Hektar und Durchgang über 40 Euro“, ergänzt Gabi von der Brelie, Sprecherin des Niedersächsischen Landvolks.

Wie alle anderen Landwirte im Kreis hofft auch Zeidler auf Regen. „Ohne Niederschlag geht die Verschlechterung ins Quadrat“, spricht der Landvolk-Kreisvorsitzende von einer dramatischen Situation.

„Wir wässern viel mehr als in den vergangen Jahren“, sagt städtischer Tiefbauamts-Leiter Joachim Keuch. Um die Pflanzen nicht eingehen zu lassen, habe die Stadt Gifhorn in diesem Jahr sogar eine Fremdfirma mit dem Gießen beauftragen müssen. Zudem seien zwei Bewässerungs-Trupps des Bauhofes auf Tour.

ust

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