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Gifhorn Stadt Trillerpfeifen-Getöse beim Klinikum-Streik
Gifhorn Gifhorn Stadt Trillerpfeifen-Getöse beim Klinikum-Streik
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19:00 12.09.2014
Klinikum-Personal im Streik: Protestkundgebungen gab‘s am Freitag in der Gifhorner Fußgängerzone und vor dem Haupteingang des Klinikums. Nächste Woche könnte es einen neuen Streik geben. Quelle: Photowerk (cc)
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Eine Notfallversorgung war jedoch gesichert. Zu dem ganztägigen Streik hatte Verdi aufgerufen.

Die sechsprozentige Tariferhöhung nur in Verbindung mit einer jährlichen Sonderzahlung - statt einer Gewinnbeteiligung drängt der Konzern auf eine feste Pauschale von 80 Prozent eines Monatsgehaltes - verhandeln: Das passt den Helios-Mitarbeitern nicht.

„Die Verhandlungen werden am 15. September fortgesetzt, dann muss sich der Arbeitgeber bewegen“, forderte Verdi-Fachsekretär Jens Havemann. Der Konzern, der Millarden verdiene und nach eigenen Angaben eine Erhöhung der Rendite um 15 Prozent anstrebe, müsse die Mitarbeiter gerecht beteiligen.

Havemann und Frank Baumgart, Mitglied der Tarifkommission, warnten Helios vor dem Scheitern der Verhandlungen. Lautes Trillerpfeifen-Getöse und Rassel-Protest begleiteten ihre Reden vor dem Klinikum-Eingang.

„Wenn Montag nichts passiert, werden wir noch eine Schippe drauflegen“, kündigte Havemann einen zweitägigen Streik für den kommenden Donnerstag und Freitag an. Ein Notdienstplan für diesen Streik gebe es bereits. „Dann werden wir noch mehr Kollegen sein“, ist sich Havemann sicher.

Neben Gifhorn wurden am Freitag auch weitere Helios-Kliniken in ganz Niedersachsen bestreikt.

ust

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