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Gifhorn Stadt Trickbetrüger drohen Gifhorner mit Abstellen des Stroms
Gifhorn Gifhorn Stadt Trickbetrüger drohen Gifhorner mit Abstellen des Stroms
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00:19 26.08.2018
Vorsicht bei Anrufen: Termine wie das Ablesen der Stromzähler werden von den Versorgern schriftlich angekündigt. Quelle: dpa
Gifhorn

Mit der neuen Abzock-Masche versuchten die dreisten Ganoven am Mittwoch, in das Einfamilienhaus des Rentners in der BGS-Siedlung zu gelangen. Sie gaben sich als Mitarbeiter eines Energieversorgungs-Unternehmens aus. Der 65-Jährige fiel nicht auf die Gauner herein – und warnt jetzt andere Gifhorner vor den Betrügern.

Angeblich wurde der illegal Strom abgezapft

„Während des Spazierengehens erhielt ich auf meinem Handy am Mittwoch gegen 17.35 Uhr mehrmals Anrufe eines unbekannten Teilnehmers“, berichtet der Gifhorner. Beim dritten Mal habe er abgenommen. Ein Mann stellte sich dann am Telefon als Mitarbeiter des für den Gifhorner zuständigen Stromanbieters vor. „Mir wurde mitgeteilt, dass während meiner Abwesenheit an meinem Stromkasten manipuliert worden sei“, berichtet er. Unbekannte hätten unerlaubter Weise Strom angezapft, sagte ihm der Unbekannte. Der zuständige Energieversorger werde nun zwei Mitarbeiter vorbei schicken, um zu überprüfen, ob das Siegel am Verteilerkasten unbeschädigt sei.

Der 65-Jährige lässt sich nicht einschüchtern

Der 65-Jährige reagierte richtig. Er teilte dem dubiosen Anrufer mit, dass er keine Fremden in sein Haus lassen werde. Auch durch eine Drohung des Mannes – dem 65-Jährigen sollte der Strom abgeschaltet werden – ließ sich der Rentner aus der BGS-Siedlung nicht einschüchtern.

Rainer Trotzek, Geschäftsführer der Stadtwerke Gifhorn, ruft zur Aufmerksamkeit auf. „Terminabsprachen mit unseren Kunden erfolgen nie am Telefon, sondern immer schriftlich.“ Wer im Zweifel sei, könne jederzeit die Telefonzentrale der Stadtwerke anrufen, um sich abzusichern.

Die Energieversorger kündigen Termine schriftlich an

Auch Imke Böllhof, Sprecherin des Energieversorgers LSW, rät zur Wachsamkeit. Die LSW drohe keinem Kunden am Telefon an, dass der Strom abgestellt werde. Termine würden zuvor schriftlich oder in der Presse angekündigt.

Thomas Reuter, Sprecher der Gifhorner Polizei, sieht in der Stromanbieter-Masche eine neue Variante des Enkeltricks. „Insbesondere ältere Mitbürger sollen eingeschüchtert und getäuscht werden“, so Reuter. Er rät dazu, Telefonate dieser Art sofort zu beenden. „Im Zweifel und zur Kontrolle einfach selbst den Energieversorger anrufen, um sich Klarheit zu verschaffen“, lautet der Tipp des Gifhorner Polizeisprechers.

Von Uwe Stadtlich

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