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Gifhorn Stadt „Tretminen“: Immer ein Ärgernis
Gifhorn Gifhorn Stadt „Tretminen“: Immer ein Ärgernis
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00:15 06.03.2014
Hinterlassenschaften von Hunden sind am Wesendorfer Katzenberg nicht willkommen.
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Anlieger haben sich jetzt an das Ordnungsamt gewandt und auf das Problem am Katzenberg hingewiesen. In der Verwaltung ist das Problem bekannt - nicht nur am Katzenberg. Eine wirkliche Lösung gibt es aber offenbar nicht. Auch der Vorschlag der Anlieger, den „Geldtopf Hundesteuer“ einzusetzen, um der kleinen Häufchen mit großer Wirkung Herr zu werden, wird wohl nicht viel bringen.

„Die Hundesteuer ist nicht dafür da, um den Dreck zu beseitigen. Sie ist ein allgemeines kommunales Finanzierungsmittel und soll außerdem regulierend wirken - beispielsweise durch hohe Sätze für gefährliche Hunde“, erklärt Gemeindedirektor Walter Penshorn auf AZ-Anfrage.

Beutelspender - sogenannte Dog Stations -, durch die die Entsorgung der Häufchen erleichtert werden könnte, sind laut Penshorn keine Lösung. „Haben wir versucht, beispielsweise in der Grünen Lunge. Die werden ständig zerstört, aber nicht genutzt.“

Penshorn: „Da hilft nur, die Verursacher anzusprechen und notfalls anzuzeigen. Und wenn es eindeutige Beweise gibt, kann das Ordnungsamt ein Bußgeld verhängen. Das wirkt meistens.“

Eine Ansprache der Hundehalter gebe es allerdings bereits regelmäßig über das Wesendorfer Gemeindeblatt, das monatlich alle Haushalte erreicht, so Penshorn. Doch das scheint zumindest einige der Hundehalter in Wesendorf nicht weiter zu interessieren.

ba

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