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Gifhorn Stadt Trauriger Trend: Häusliche Gewalt nimmt zu
Gifhorn Gifhorn Stadt Trauriger Trend: Häusliche Gewalt nimmt zu
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23:01 02.12.2015
Zufluchtsort: Immer mehr Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden, suchen Schutz im Frauenhaus. Quelle: Archiv (Symbolfoto)
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Bei Biss-Beratungen gab es im Jahr 2015 bis Mitte November allein 102 Fälle, die Unterstützungs- und Beratungsbedarf hatten. Im Frauenhaus gab es 2014 38 Bewohnerinnen, nur 22 Frauen kamen ohne Kinder, alle anderen hatten ein bis drei Kinder. Die meisten Frauen, die aufgenommen worden sind, waren zwischen 31 und 40 Jahre alt. Die Gewalt ging zu mehr als 90 Prozent von Menschen aus, die im familiären Umfeld der Frau leben.

Die Mehrzahl von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen (24) hatte einen Migrationshintergund, zum Teil ohne deutsche Sprachkenntnisse.

Einen erheblichen Anteil nahmen auch Beratungen ohne Aufnahme ein: Es meldeten sich 104 Personen, viele mit Migrationshintergrund. Insgesamt gab‘s 172 Kontakte, der überwiegende Teil davon telefonisch.

Im Jahr 2015 hat das Frauenhaus bisher 22 Frauen aufgenommen. Die Verweildauer hat sich bei einigen Frauen sehr verlängert - was neben den bekannten Problemen als Alleinerziehende auch am akuten Mangel an preiswerten Wohnungen im ALG-II-Bereich liegt, so Christine Gehrmann, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.

Sexuelle Gewalt gebe es auch unter Kindern und Jugendlichen, so Gehrmann bei einer Fachtagung im Schloss. 13 Prozent aller Mädchen und drei Prozent aller Jungen zwischen 14 und 16 Jahren berichteten von erlebten Übergriffen durch andere Jugendliche.

ust

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