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Traurige Bilanz: Kalter Dauerregen und kühle Nächte töten mehr als 35 Jungstörche

Landkreis Gifhorn Traurige Bilanz: Kalter Dauerregen und kühle Nächte töten mehr als 35 Jungstörche

Natur kann grausam sein: Der kalte Dauerregen und die kühlen Nächte am Dienstag und Mittwoch haben mehr als 35 Jungstörche im Landkreis getötet.

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Traurig: Der Dauerregen hat mehr als 35 Jungstörchen das Leben gekostet. In Klein Schwülper (Foto) überlebten die vier Jungen, weil sie sich zu einer Wärmepyramide aufschoben.

„Anfang vergangener Woche war die Storchenwelt noch in Ordnung. Bei 44 Paaren, von denen 40 brüten - dem besten Ergebnis seit 1958 -, deutete alles auf einen neuen Jungenrekord hin“, freute sich Storchenbetreuer Hans-Jürgen Behrmann. Dann kamen die zwei Tage mit kaltem Dauerregen bei nächtlichen Temperaturen um fünf Grad.

„Bei meinen Nestkontrollen musste ich nun feststellen: Im Kreis Gifhorn sind mehr als 35 Storchenjunge der Witterung zum Opfer gefallen.“ Dabei handelt es sich vor allem um Jungen, die älter als drei Wochen waren. In diesem Alter zu groß, um von den Eltern zugedeckt und gewärmt zu werden, waren sie dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Dauerdurchnässt und unterkühlt verklammten sie, zogen sich möglicherweise noch eine Lungenentzündung zu und starben innerhalb kurzer Zeit. Auch in Nestern mit jüngeren Küken gab es erhebliche Verluste. Alle Jungen starben in Calberlah, Ettenbüttel, Triangel und Wahrenholz.

Hingegen haben in Klein Schwülper und Hülperode die jeweils vier Jungen überlebt. Dabei konnte in Klein Schwülper beobachtet werden, wie die vier Jungen sich zu einer „Wärmepyramide“ aufgeschoben hatten. So verringern sie die Gesamtfläche, auf der sie Regen und Kälte ausgesetzt sind, und geben einander Schutz und Wärme.

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