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Trampelpfadsorgt für Unmut

Leiferde Trampelpfadsorgt für Unmut

Leiferde. Ein neu angelegter Trampelpfad neben der Leiferder Kita sorgt derzeit für Unmut. Als direkter Anlieger will es der Leiferder Friedel Hasenfuß nicht einsehen, dass jetzt viele Spaziergänger diesen Weg nutzen und dabei bis zu seiner Terrasse blicken. „Die Passanten gucken uns ja bis auf den Teller“, ist er sauer über die Anlage dieses Weges, der vom Gilder Weg am Kindergarten entlang zu einem Spielplatz führt.

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Stark frequentiert: Der Pfad zwischen Kita und dem Grundstück von Friedel Hasenfuß.

Quelle: Kottlick

Bevor das neue Kita-Gebäude gebaut wurde, nutzten laut Hasenfuß viele Leiferder das offene Kita-Gelände als Überweg. „Das war weiter von unserem Grundstück entfernt und wir haben es geduldet“, sagt Hasenfuß. Mit Bau des neuen Kita-Gebäudes musste jetzt zur Sicherheit der Kinder ein Zaun gezogen worden, erläutert auf AZ-Anfrage Jörg Abraham, stellvertretender Gemeindedirektor in Leiferde. Damit war der von den Passanten langjährig genutzte und stark frequentierte Weg abgeschnitten. Um dem Gewohnheitsrecht der Leiferder zu entsprechen, hatte die Samtgemeinde einen neuen Pfad zwischen Kita-Gelände und dem Grundstück von Hasenfuß angelegt - zum Ärger dieses Anliegers. Er möchte das so nicht hinnehmen. „Als wir hier gebaut haben, war hier kein Weg eingezeichnet“, sagt Hasenfuß. 40 Jahre lang habe er sich in der Politik für die Gemeinde stark gemacht, auch sei er dafür als erster Leiferder mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden und jetzt setze man ihm rücksichtslos diesen Trampelpfad direkt vor sein Grundstück, schimpft er.

Das letzte Wort spricht nun die Politik. Sie beschäftigt sich mit dem Thema im Rahmen einer Fachausschusssitzung am kommenden Dienstag, 9. September, ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus in Leiferde.

Die Politik wird in der Sitzung unter anderem darüber diskutieren, den stark frequentierten Pfad entlang der Kita von der Samtgemeinde Meinersen zu übernehmen oder sie wird dem Gemeinderat empfehlen, diesen Pfad zu schließen.

hik

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