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Gifhorn Stadt Tourismus: Mehr Gäste in der Südheide
Gifhorn Gifhorn Stadt Tourismus: Mehr Gäste in der Südheide
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22:33 03.08.2011
Mehr Gäste: Gifhorn wird bei Touristen immer beliebter.
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Immer wieder klingeln zumeist Radwanderer spontan bei Diana Müller in Isenbüttel. Die Pensionswirtin hört dann oft die Frage, warum es gerade hier so schwierig sei, Zimmer zu bekommen. Die Region biete viel, deshalb kommen auch viele, lautet ihre Antwort. Sie höre auch häufig Lob: „Dass es hier so viel gibt, wo man hingehen kann.“ Autostadt, Mühlenmuseum, Otterzentrum und Tankumsee seien Ziele ihrer Gäste. „Fahrrad wird immer gefahren.“

„Wegen des Wetters hat noch keiner abgesagt. Es gibt ja auch genug Möglichkeiten, die davon unabhängig sind“, so Müller. Neuerdings komme dabei auch Gifhorns Allerwelle ins Gespräch.

Wandern und Rad fahren sowie Otterzentrum, Celle und Lüneburg besuchen: Auch Anita Prange aus Steimke ist mit der Saison sehr zufrieden. „Es ist besser geworden“, sagt die Pensionswirtin. Sie könne auf seit Jahrzehnten kommende Stammgäste und inzwischen deren Kinder und Kindeskinder setzen.

Während Prange angibt, wegen guter Nachfrage kaum Platz für spontane Radwanderer zu haben, bezeichnet Armin Schega-Emmerich diese als „ganz wichtigen Gästekreis“ neben Monteuren und Geschäftskunden im Deutsches Haus in Gifhorn. Auch der Hotelier und Dehoga-Sprecher freut sich über die Saison und sieht sich nicht allein: „Die Kollegen sind alle recht zufrieden.“

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2,1 Prozent mehr Übernachtungen in der Stadt Gifhorn und 12,1 Prozent mehr im Landkreis: „Die ersten fünf Monate des Jahres sind als erfreulich zu bezeichnen“, sagt Marlis Duda von der Südheide Gifhorn.

37.036 Übernachtungen (2010: 36.265) gab es von Januar bis Mai in der Stadt, 127.380 (113.659) im Landkreis. „Privatquartiere unter neun Betten sind in diesen Zahlen nicht enthalten“, so Duda. Deshalb dürfte es noch mehr Übernachtungen geben als der Landesbetrieb für Statistik ausweise.

Der Südheide-Tourismus verzeichne eine überdurchschnittliche Zunahme, gerade in Isenbüttel, Wahrenholz, Sassenburg und Hankensbüttel. Aber in März und April dürfte ein Gutteil der Übernachtungen auf Geschäftsreisen zurückzuführen sein, so Duda. „Dazu gehören Monteure und Arbeiter auf den Großbauprojekten in Stadt und Kreis.“

„Die Zahlen sind ein guter Start, abgerechnet wird aber am Ende des Jahres“, sagt Duda. „Denn die Südheide wird vorrangig für Kurzurlaub gebucht, und diese Spontanurlauber reagieren sehr direkt aufs Wetter.“

rtm

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