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Gifhorn Stadt Tour der Hoffnung: Gifhorner radelt 335 Kilometer mit
Gifhorn Gifhorn Stadt Tour der Hoffnung: Gifhorner radelt 335 Kilometer mit
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00:29 17.08.2014
Tour der Hoffnung: Oliver Koch aus Gifhorn radelte die 335 Kilometer mit.
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Und er hat eine ganz besondere Motivation, an dieser Tour teilzunehmen: „Ich möchte an Krebs und Leukämie erkrankten Kindern und deren Familien Mut machen, dass auch nach einer solchen Diagnose alle erdenklichen Lebensziele erreicht werden können“, so Koch. Und er weiß, wovon er redet: Als Kind war er selbst an Leukämie erkrankt.

Die diesjährige Tour, an der auch Prominente wie der Ex-Boxer Henry Maske oder der sächsische Ministerpräsident Stanislav Tillich teilnahmen, führte durch Hessen und Sachsen. Stationen waren unter anderem Altenburg, Görlitz, Bautzen und Dresden. Die Tagesstrecken betrugen zwischen 63 und 114 Kilometer. Im Verlauf der Strecke wurden an diversen Stationen Spenden gesammelt. „Es kamen 1,76 Millionen Euro zusammen“, so Koch. Dieser Einsatz für die gute Sache ließ Oliver Koch alle Strapazen vergessen.

Unvergessen bleibt dem Gifhorner eine Szene des letzten Tourtags, als vor der Bühne in der Stadt Königsbrück ein an Leukämie erkrankter und durch Chemotherapie sichtlich geschwächter Junge saß, der traurig war, dass er nicht mit seinen Freunden aus dem Kindergarten auf der Bühne gemeinsam mit der Tour-Botschafterin Geraldine Olivier das Lied der Tour „Licht am Horizont“ vortragen konnte. Als sich danach alle ehemals an Leukämie erkrankten Mitradler dem Jungen vorstellten, schöpfte er wieder Mut.

Da war es für Oliver Koch selbstverständlich, sich bereits für die Tour 2015 zu bewerben, die durch den Schwarzwald führen wird.

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