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Toter Biber gefunden

Brome Toter Biber gefunden

Brome. Die Ohre scheint für Biber kein gutes Revier zu sein: Schon wieder gibt es einen toten Biber, wie Gerd Blanke, Biber-Beauftragter des Naturschutzes Bromer Land, berichtet. In der Nähe der Biberburg zwischen Brome und Steimke, an der kürzlich Räumgut aus der Ohre gelagert worden war (AZ berichtete), wurde jetzt ein totes Tier entdeckt.

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Schon wieder: An der Ohre wurde bereits zum zweiten Mal ein toter Biber gefunden - die Todesursache ist unklar.

Der Kadaver wurde vor gut einer Woche entdeckt. Untere Naturschutzbehörde, Veterinäramt und Kriminalpolizei wurden eingeschaltet, ebenso der Unterhaltungsverband Obere Ohre. Da das Tier bereits stark verwest gewesen sei, seien weitere Untersuchungen nicht mehr durchführbar, so die Behörde. Es habe keinen Hinweis gegeben, ob der Biber eines natürlichen Todes gestorben oder getötet worden sei.

Die Behörde verteidigt die Ablagerung von Räumgut in Sichtweite der Burg. Die Unterhaltung der Ohre sei legitim, die Lagerung des Räumguts in der Nähe der - „derzeit augenscheinlich nicht mehr genutzten“ - Biberburg habe die Burg nicht geschädigt, jedoch soll das Räumgut künftig nordöstlich der Brücke gelagert werden. „Ein Zusammenhang zwischen dem toten Biber und den Unterhaltungsmaßnahmen besteht nicht.“

Das hält Blanke für „reine Mutmaßung und durch keinerlei Beweis gesichert“. Er wies die Naturschutzbehörde auf mehrere Indizien dafür hin, dass das Revier besetzt, die Burg bewohnt war. Noch im Oktober habe er drei Biber zwischen Brücke und Burg beobachtet. „Eine Lagerung von Räummaterial direkt an einer Biberburg, ob die Burg dadurch Schaden genommen hat oder nicht, stellt einen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz dar.“ Er geht davon aus, dass die Biber schon in der Vergangenheit immer wieder durch Räummaßnahmen gestört wurden, und erinnert an seine entsprechende Beschwerde vom 13. Januar 2013.

tru

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