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Gifhorn Stadt Tote Frau aus Kanal obduziert: Polizei schließt Straftat aus
Gifhorn Gifhorn Stadt Tote Frau aus Kanal obduziert: Polizei schließt Straftat aus
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14:56 10.10.2012
Kein Hinweis auf Fremdverschulden: An dieser Stelle wurde die Frauenleiche im Kanal entdeckt. Quelle: Photowerk (sp)

„Es gibt im Bezug auf die Todesursache keine konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden“, nennt Gifhorns Polizeisprecher Marc Herrmann erste Ergebnisse des gestrigen Obduktionstermins. Die Obduktion des Leichnams - sie fand in der Gerichtsmedizin der Medizinischen Hochschule in Hannover statt - sei am Montag durch das Gericht angeordnet worden.

„Ein abschließendes Ergebnis der Obduktion wird in den nächsten Tagen erwartet“, verweist Herrmann auf „weitere Ermittlungen der Polizei zur Klärung des Sachverhalts“.

Entdeckt hatten die Leiche - sie lag auf halber Strecke zwischen dem Edesbütteler Anleger und der Jachthafen Allerbüttel im Wasser - ein Binnenschiffer und ein Jogger. Beide Männer alarmierten am Sonntag gegen 19 Uhr die Polizei.

Die ersten Ermittlungen ergaben dann, dass die 71-Jährige zunächst gemeinsam mit ihrem Ehemann einen Spaziergang unternommen hatte, dann aber noch ein Stück alleine gehen wollte. Als sie längerer Zeit weggeblieben war, machte sich der Mann auf die Suche nach seiner Ehefrau.

An der Bergung des Leichnams beteiligten sich auch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Calberlah. Auch die Isenbütteler Wehr war am südlichen Kanalufer im Einsatz.

Für die Bergungsaktion wurde der Mittellandkanal kurzfristig für den Schiffsverkehr gesperrt.

ust