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Tot in der Ohre: Biber mit Schussverletzungen

Brome Tot in der Ohre: Biber mit Schussverletzungen

Brome/Hanum. Auf einen der Biber aus der Hanumer Burg an der Ohre wurde mit einem Schrotgewehr geschossen. Das tote Tier ist derzeit zur Obduktion in Hannover, wie Antje Präger, Leiterin des Umweltamtes beim Landkreis Gifhorn, auf AZ-Anfrage mitteilte.

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Biber: Bei Brome wurde ein totes Tier mit Schrotkugeln im Körper gefunden. Es wird in Hannover obduziert.

Mit Hilfe der Obduktion soll geklärt werden, ob der Biber an der Schussverletzung gestorben ist. „Sollte das der Fall sein, handelt es sich um eine Straftat“, betonte Präger. Dann wird es eine Strafanzeige geben, Polizei und Staatsanwaltschaft werden ermitteln.

Das tote Tier war vor gut zwei Monaten in der Ohre nahe am Biberstaudamm bei Hanum gefunden, der Fund der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Gifhorn gemeldet worden. Diese hat den Biber dann geborgen und zur Obduktion nach Hannover weiter gegeben. „Dort wird jetzt die Todesursache festgestellt“, erklärte Antje Präger. Ein offizielles Obduktionsergebnis stehe noch nicht fest, sicher sei aber, dass mit Schrot auf das Tier geschossen worden ist.

Im Februar erst war in diesem Teil der Ohreaue ein Biberdamm mutwillig zerstört und in der Nähe der Biberburg in großem Stil abgeholzt worden. Die Biber sind nach Paragraf 44 des Bundesnaturschutzgesetzes eine besonders geschützte Art, sie stehen auch nach der europäischen FFH-Richtlinie und der Bundesartenschutzverordnung unter Schutz. Ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz ist ein Straftatbestand.

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