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Torso-Mörder in Sicherungsverwahrung

Gifhorn Torso-Mörder in Sicherungsverwahrung

Gifhorn. Es war einer der spektakulärsten Mordfälle in Gifhorns Kriminal-Geschichte: Am 1. Dezember 1999 fiel das Urteil des Landgerichts Lüneburg zum Torso-Mord. Der Verurteilte hat inzwischen seine Gefängnisstrafe abgesessen. In Freiheit ist Olaf W. dennoch nicht.

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Spektakulärer Mordfall Ende der 90-er: Der Torsomörder ist nach Verbüßung der Haft weiter in Sicherungsverwahrung.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Er hatte die Rentnerin Ruth B. ermordet und zerstückelt - den Torso fand man im Elbe-Seitenkanal im Kreis Gifhorn -, dafür saß W. bis Mai 2014 in der Justizvollzugsanstalt Celle seine 15-jährige Haftstrafe ab. Danach wechselte er in die Sicherungsverwahrung. Er ist einer der Insassen der 2013 neu eröffneten Anlage in Rosdorf bei Göttingen, die Platz für 48 Sicherungsverwahrte bietet.

Und dort muss W. noch bis mindestens Januar 2017 bleiben. „Die Unterbringung wird mindestens jährlich überprüft“, sagt Lars Janßen von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Celle. Die jüngste Prüfung im vorigen Monat kam zu dem Schluss, dass der 56-Jährige noch nicht auf Bewährung oder gänzlich frei gelassen werden kann.

„Die derzeit zuständige Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Göttingen hat im Januar 2016 die Fortdauer der Unterbringung beschlossen“, so Janßen.

Die Sicherungsverwahrung ist kein Strafvollzug mehr, ihr Ziel die Eingliederung von Straftätern in die Gesellschaft, heißt es beim Justizministerium. Zur Betreuung der Sicherungsverwahrung gehören unter anderem psychiatrische, psychotherapeutische und sozialtherapeutische Behandlungsmaßnahmen. Außerdem dürfen Insassen unter Auflagen den Vollzug zeitweise verlassen. Zu den konkreten Maßnahmen bei W. gab Janßen nichts bekannt. Nach AZ-Informationen darf der 56-Jährige vier Mal im Jahr begleitet den Vollzug verlassen.

rtm

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