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Gifhorn Stadt Verhindert die Müllgebühr bezahlbaren Wohnraum?
Gifhorn Gifhorn Stadt Verhindert die Müllgebühr bezahlbaren Wohnraum?
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00:19 09.11.2018
Neue Tonnen, neue Abfallgebühr: Vor bei Wohnanlagen landet mehr fremder Müll. Quelle: Cagla Canidar Archiv
Gifhorn

Fremder Müll in der eigenen Tonne: „Das haben wir vorher auch schon gehabt“, sagt GWG-Geschäftsführer Andreas Otto. Damals bei festen Gebühren und Abfuhrterminen habe das niemandem wirklich weh getan, wenn es auch unterm Strich durch bürokratischen Aufwand und gelegentliche Sonderabfuhren Geld gekostet habe. Doch jetzt habe es verstärkt Auswirkungen. Was der Fremdentsorger einspare, zahle der Mieter der GWG.

„Ich kann einen abschließbaren Käfig bauen“, sagt Otto. „Das bedeutet Investitionsbedarf.“ Zusätzliche Kosten also – und das, wo „wir über bezahlbaren Wohnraum reden“.

Beschwerden schon vor dem Chip-System

Landrat Dr. Andreas Ebel sieht nicht die neue Müllgebühr als „primären Grund“ für das Fremdentsorgen. „Beschwerden über die Nutzung fremder Mülltonnen lagen bereits vor Einführung des Chipsystems vor. Insbesondere im Bereich von Großwohnanlagen und Genossenschaften.“

Es fällt weniger Abfall an

Andreas Otto hat darüber hinaus mit eigenen Augen beobachtet, dass Leute öffentliche Abfalleimer in der Fußgängerzone mit Hausmüll befüllen. Der Landkreis setzt derweil darauf, dass die Einwohner nicht nur mit Fremdentsorgen Kreativität zeigen, sondern auch mit echtem Müllvermeiden. Er rechnet damit, dass in diesem Jahr tatsächlich weniger Restabfall anfallen wird.

Zu Grunde für diese Einschätzung legt Ebel eine „hausinterne Hochrechnung und Prognose der Abfallmengen“. „Die geschätzte Reduzierung liegt im deutlichen einstelligen Prozentbereich. Inwieweit dieses auf bessere Sortierung, zum Beispiel mit Zunahme beim Dualen System, zurückzuführen ist, kann erst im kommenden Jahr beantwortet werden, wenn die Zahlen hierzu vollständig vorliegen.“

Von Dirk Reitmeister

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