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Tipps zur Kastrationspflicht

Triangel Tipps zur Kastrationspflicht

Triangel. Die Kastration von streunenden Katzen ist nicht nur teuer, in der Sassenburg ist sie auch Pflicht. Zwei Triangeler helfen dabei, die Vorschrift umzusetzen.

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Die Zusammenarbeit klappt: Iris Neumann und Lothar Krause helfen dabei, die Kastrationspflicht umzusetzen.

Quelle: Chavier

Lothar Krause und Tierfreundin Iris Neumann sind in Triangel den streunenden Katzen auf der Spur. Und der Sprecher der Interessengemeinschaft Triangel (IGT) hilft zudem noch Familien, die sich eine Kastration ihrer Katze oder ihres Katers nicht leisten können.Denn: Seit dem 1. Januar 2014 gilt in der Gemeinde Sassenburg eine Kastrationspflicht (AZ berichtete).

„Gerade im Bereich der Alten Schmiede und des Hauses Triangel gab es viele Katzen“, sagt Krause. Iris Neumann hat damit ihre ganz besonderen Erfahrungen gemacht. Eine ganze Katzenfamilie hat sie quasi schon eingefangen und ins Tierschutzzentrum nach Ribbesbüttel gebracht. Zudem fand sie schon einmal drei junge Katzen in der Mülltonne.

Lothar Krause bekam von einigen Katzenhaltern Anrufe, die ihn baten, sie in Sachen Kastration zu unterstützen. Andere informierten ihn über streunende Katzen, deren Besitzer bekannt waren. Krause sprach zunächst mit den Haltern über die Kastrationspflicht. „Danach ließen die meisten ihre Katzen kastrieren“, so Krause. Leider gebe es immer wieder Ausnahmen.

In fünf Fällen bemühte sich Lothar Krause um Sponsoren für die Kastration. „Bei einem Kater kostet es 50 Euro, bei einer Katze 100 Euro“, sagt Krause. Zwei Kastrationen übernahm die IGT, eine das Triangeler DRK. „Und zwei Spender möchten anonym bleiben.“ Außerdem fand er einen Tierarzt, der bei finanziell schwachen Familien die Tiere kostenlos kastrieren würde. „In allen Fällen arbeiten wir hervorragend mit dem Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel zusammen“, lobt der IGT-Sprecher.

cha

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