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„Tippen tötet“: Unfälle durch Smartphones

Landkreis Gifhorn „Tippen tötet“: Unfälle durch Smartphones

(ust). Schreckliche Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten: Gifhorns Polizei geht davon aus, dass 20 Prozent der Unfälle in jüngster Zeit auf Smartphone- und Handy-Nutzung während der Fahrt zurückzuführen sind. Erstmals wurde gestern mit einer Großkontrolle darauf reagiert. 272 Autofahrer wurden gestoppt, bei 24 stellte die Polizei Handy-Verstöße fest. Und 92 Mal waren Insassen nicht angeschnallt.

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„Tippen tötet“: Die Polizei kontrollierte gestern Autofahrer, um zu verhindern, dass Smartphones am Steuer genutzt werden. Immer mehr Unfälle ereignen sich dadurch.

Quelle: Michael Uhmeyer

Auf eine WhatsApp-Frage antworten, eine SMS verschicken oder einen Blick auf das Wetter-Radar werfen – 50 Prozent aller Autofahrer in Niedersachsen machen das. „Wer bei Tempo 50 nur fünf Sekunden auf sein Smartphone schaut, ist 70 Meter im Blindflug unterwegs“, warnt Oliver Meyer, stelltvertretender Chef der Gifhorner Polizei. Deshalb unterstütze Gifhorns Polizei die Aktion des Landes „Tippen tötet“.

Oberkommissarin Daniela Krug, Leiterin des Einsatz- und Streifendienstes in Meinersen, koordinierte gestern die Kontrollen im Kreis. 28 Beamte waren bis zum Abend im Einsatz – darunter 14 Kräfte der Bereitschaftspolizei.

Für „tippende“ Autofahrer wurde es gestern teuer – 60 Euro Bußgeld plus ein Punkt wurden jweils fällig. Insgesamt erwischte die Polizei 24 Autofahrer mit Smartphone und Handy am Steuer. Und dann gab es noch 92 Gurtverstöße.

„Im September werden wir diese Aktion wiederholen – dann wird kreisübergreifend kontrolliert“, kündigte Oliver Meyer an.

ust

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