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Gifhorn Stadt „Tippen tötet“: Unfälle durch Smartphones
Gifhorn Gifhorn Stadt „Tippen tötet“: Unfälle durch Smartphones
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09:00 29.07.2014
„Tippen tötet“: Die Polizei kontrollierte gestern Autofahrer, um zu verhindern, dass Smartphones am Steuer genutzt werden. Immer mehr Unfälle ereignen sich dadurch. Quelle: Michael Uhmeyer
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Auf eine WhatsApp-Frage antworten, eine SMS verschicken oder einen Blick auf das Wetter-Radar werfen – 50 Prozent aller Autofahrer in Niedersachsen machen das. „Wer bei Tempo 50 nur fünf Sekunden auf sein Smartphone schaut, ist 70 Meter im Blindflug unterwegs“, warnt Oliver Meyer, stelltvertretender Chef der Gifhorner Polizei. Deshalb unterstütze Gifhorns Polizei die Aktion des Landes „Tippen tötet“.

Oberkommissarin Daniela Krug, Leiterin des Einsatz- und Streifendienstes in Meinersen, koordinierte gestern die Kontrollen im Kreis. 28 Beamte waren bis zum Abend im Einsatz – darunter 14 Kräfte der Bereitschaftspolizei.

Für „tippende“ Autofahrer wurde es gestern teuer – 60 Euro Bußgeld plus ein Punkt wurden jweils fällig. Insgesamt erwischte die Polizei 24 Autofahrer mit Smartphone und Handy am Steuer. Und dann gab es noch 92 Gurtverstöße.

„Im September werden wir diese Aktion wiederholen – dann wird kreisübergreifend kontrolliert“, kündigte Oliver Meyer an.

ust

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