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Tiere als Geschenk: Gifhorner Experten warnen

Empfehlungen des Tierschutzvereins Tiere als Geschenk: Gifhorner Experten warnen

Ein Tier sollte man sich nur ganz bewusst zulegen. Als Überraschungsgeschenk zu Weihnachten ist es absolut ungeeignet - darauf weist der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung hin.

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Tiere als Geschenk: Das will gut vorbereitet sein.

Quelle: Rainer Jensen

Gifhorn. „Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen“, gibt Gabriele Asseburg-Schwalki, Chefin der Gifhorner Tierschützer, zu bedenken. Sie empfiehlt daher grundsätzlich, sich vor der Anschaffung intensiv mit der Tierart zu befassen und den Rat von Fachleuten einzuholen.

Aufgrund der oft trubeligen Weihnachtszeit sollte man ein neues Heimtier besser erst nach den Feiertagen aufnehmen. „Ein Tier ist kein Pullover und kein Spielzeug, keine Sache, die ich einfach umtauschen kann, wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt“, sagt die Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung. „Mit einem Tier übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen - und muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange das Tier lebt.“ Eltern müsse dabei klar sein, dass ein Kind nie allein die Verantwortung für ein Tier übernehmen könne. „Oft bemerken Eltern zu spät, dass ein Großteil der Versorgung - das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen - an ihnen hängen bleibt“, erklärt Asseburg-Schwalki. Schnell landen Katze, Kaninchen oder Meerschweinchen dann im Tierheim. „Jedes Jahr nehmen wir reichlich neue Tiere auf - viele davon wurden unüberlegt angeschafft, oftmals auch zu Weihnachten“, sagt Gabriele Asseburg-Schwalki.

Gifhorns Tierschützer raten deshalb dazu, ein tierisches Geschenk vorab mit dem Beschenkten zu besprechen, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Mit Kindern sollte man im Vorfeld gemeinsam überlegen, welche Tierart am besten in die Familie passt. Dazu gehöre auch die Frage, ob die arteigenen Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden können.

Ein erster Gang lohnt sich dann immer ins Tierheim Gifhorn und Umgebung, wo viele Tiere auf ein neues, liebevolles Zuhause warten.

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