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Gifhorn Stadt Theologin: Katholische Kirche ist feminin
Gifhorn Gifhorn Stadt Theologin: Katholische Kirche ist feminin
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23:00 13.01.2015
Lebhaft, kritisch, hoffnungsvoll: Prof. Johanna Rahner sprach beim frauenpolitischen Sektempfang über die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche. Quelle: Photowerk (cc)

„Frauen sind bereits überall präsent“, betonte sie Montagabend beim frauenpolitischen Sektempfang des Landkreises im Rittersaal und sprach von einer „Feminisierung der Kirche“.

Mit feiner Ironie ging die Dogmatikerin an das Thema heran und stellte fest: „Für die Kirche ist die Frauenfrage eine Frage der Glaubwürdigkeit.“ Die Krise der Kirche sei „von Männern gemacht“. Rahner sprach von männerbündischen Strukturen, vergleichbar der Mafia, die mit Vorfällen wie den Missbrauchskandalen „den kritischen Maßstab zum Kriminellen überschritten“ hätten.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Christine Gehrmann und Landrat Dr. Andreas Ebel hatten als Gastgeber den Abend unter den Titel gestellt „(K)eine Chance durch Franziskus?“, und so fragte Christine Gehrmann nach, ob dieser Papst tatsächlich etwas verändere oder nur hoffen lasse.

Dazu stellte die Theologin fest: „Wir haben schon sakramentales Handeln von Frauen in der Kirche.“ Das werde von Papst Franziskus auch wahrgenommen, wie das Interview des Jesuiten-Orden im Sommer 2013 zeige. Rahner zitierte den Papst: „Die Räume für eine wirkungsvollere weibliche Präsenz in der Kirche müssen weiter werden.“

Zum Schluss zog die Professorin aus Tübingen einen Bogen zum Terror des Islamischen Staats (IS). „Das ist eine Form der Antwort auf die Frauenfrage in islamischen Ländern.“ Hinter dem Terror stecke oft die Unsicherheit junger Männer in Bezug auf ihr Rollenverständnis.

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