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Gifhorn Stadt Theaterverein erntet viel Applaus
Gifhorn Gifhorn Stadt Theaterverein erntet viel Applaus
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12:00 23.02.2016
Ein turbulenter Spaß: Mit seiner Komödie begeisterte der Theaterverein das Publikum. Quelle: Photowerk (mpu)
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Nicht nur im Hamburger St.-Pauli-Theater war es ein anhaltender Riesenerfolg: Die Posse „Mit Küchenbenutzung“ von Hans Kirchhoff hatte der Theaterverein Gifhorn bereits 1998 auf die Bühne gebracht und bot jetzt eine Neuauflage in frischer Besetzung.

Unter der Regie von Elisabeth Baumgärtner wird schnell offenbar, wie angespannt die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg war, als Wohnraum noch knapp war und die Menschen zusammenrücken mussten. So auch die Pferdeschlachterfamilie Piening, die auf Anordnung des Wohnungsamtes das Ehepaar Senkpiel aufnehmen muss - mit Küchenbenutzung. Inmitten des liebevoll ausgestatteten Bühnenbildes von Günter Hachenberger und Karlo Lüder mit altem Kohleofen und 50er-Jahre-Küchenbuffet fallen die einzelnen Parteien übereinander her und bilden sich Notgemeinschaften, die keine Turbulenz und Situationskomik auslassen.

Herrlich schlampig regiert Dora Piening (Birgitta Below) ihr Reich samt Ehemann, zwei Töchtern (Britt Schwanke und Lena Ahrens) und Schwiegersohn (Jan-Lauritz Schweda). Dass ihre Untermieterin Ella Senkpiel (Christa Bollmann) aber „in einer ganz anderen Liga spielt“, wird durch reichlich gegenseitiges Piesacken zur gelungenen Unterhaltung des Publikums. Highlight des Abends war auf jeden Fall Rainer Hospodarz als cholerischer Rossschlachter von „sehr ruhiger Natur“. Bernhard Dueformantel glänzte als sich durchsetzender Georg Senkpiel und Martin Oppermann als Erich Brendel ließ geradezu gemütlich die Frotzeleien seiner Schwiegermutter über sich ergehen, bis Oma Meier (Helga Motzek) endlich ein Machtwort spricht.

Die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten und dankten ihrem Theaterverein mit anhaltendem Applaus.

sdo

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